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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
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Der Teton und der Pawnee und der Konza, und Männervon einem Dutzend niederer Stämme, nennen diese nnckten Felderihr Eigcnthum."

Aber die Natur straft sie Lügen. Luft, Wasser und Erd-boden sind alles freie Dinge, die jedem Menschen zustehen, undkeiner hat die Macht, sie in kleine Stücke zu zertheilen. DerMensch muß trinken, athmen, gehen und darum hat Zeder einRecht ans sein Antheil Erde. Warum stellen denn die Regiererder Staaten nicht ihre Compaffe, und ziehen ihre Linien über unsereKöpfe so gut als unter unseren Füßen? Warum bedecken sie nichtihre glatten Kalbsfelle mit großen Buchstaben, die jedem Gutsbe-sitzer oder man sollte lieber sagen, Luftbesitzer eben so vielRuthen am Himmel anweisen? Warum bestimmen sie nicht Sternezu Grenzsteinen und Wolken zum Mühlendrehen?"

Dabei lachte der Mann vor wildem Hohn bis tief in die Brusthinein. Und das Hohngelächter ging vom Munde eines seiner ge-waltigen Söhne zum Munde des andern über, bis es in der ganzenFamilie dis Runde gemacht.

Kein Wildsteller," fuhr dann Zsmael in einem launigeuTone fort, wie ein Mann, der seinen Triumph empfindet;keinervon uns Beiden mein' ich, hat jemals viel mit Besitztiteln undAmtsschreibern und dergleichen zu thun gehabt. Warum alsoWorte vergeuden über solche Thorheiten? Ihr seyd ein Mann,der sich lange in diesen freien Gegenden umgetrieben, und darumfrage ich Euch jetzt um Eure Meinung, Aug' in Auge, ohne Furchtoder Gunst, was Ihr an meiner Stelle thun würdet?"

Der alte Mann zauderte, und schien den verlangten Rathnur mit augenscheinlichem Widerstreben zu ertheile». Da indessenAller Augen auf ih» gerichtet waren, und, wo er auch sein

Stämmen und dccorirt sie mit silbernen Medaillen, die das Brustbilddes jeweiligen Präsidenten tragen. Die mit Washington's Bild geziertewird am meisten geschätzt.