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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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um darin zu etwas zu kommen, Jungen, und doch muffen wir wasanfsuchen, um so manchen hungrigen Mund zu füllen."

Da ist die Flinte besser als der Spaten an solchem Orte,"erwiederte der älteste von den Söhnen, voll verächtlichen Zornsmit dem Fuße auf den dürftigen Boden stampfend.Für Diemag's gut seyn, die lieber Bettlers Bohnen essen, als Welschkorn-brei. Eine Krähe würde Thränen vergießen, müßte sie über sol-chen Landstrich fortfliegen."

Was meinst Du, Wildsteller," erwiederte der Vater, indemer auf die schwache» Fußstapsen zeigte, welche er so eben in demfesten Erdreich eingedrückt hatte, und dabei mit schrecklicher Wild-heit lachte.Ist dies das Land, das ein Mann sich auswählenmöchte, der da niemals den Amtsschrciber mit Federzngen quält?"

In den Gründen unten, ist der Boden besser," erwiederteruhig der alte Mann.Und Ihr seyd über Millionen Hufen fort-gezogen, in diese traurige Oede; über Aecker, wo, wer die Bear-beitung der Erde liebt, für die Metze, ohne daß cs ihm zu sauerwürde, den Scheffel eincrntet. Seyd Ihr gekommen, um Land zusuchen, so seyd Ihr Hunderte von Meilen zu weit gereist, odereben so viele Meilen noch zu wenig."

Es wäre also besser dort, nach dem andern Ocean zu?"fragte der Siedler, indem er nach dem stillen Meere hinwies.

Gewiß, ich habe cs selbst gesehen," lautete des AndernAntwort, indem er seine Flinte zn Boden setzte und sich draufstützte, als wolle er sich der Auftritte erinnern, deren Zeuge ereinst mit wehmüthiger Lust gewesen.Ich habe die Wogen beiderMeere erblickt. An dem Strande des einen ward ich geboren undauferzogen zu einem Burschen wie jener dort. Amerika, IhrMänner, ist seit den Tagen meiner Jugend gewachsen, zu einemLande, größer, als ich einst glaubte, daß die Welt selber es sey.Fast siebzig Jahre wohnte ich in Bork, Staat und Stadt zusam-men Ihr seyd doch in Bork gewesen, 's ist gleich?"