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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
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Siebentes Kapitel.

Was? fünfzig meiner Ritter auf einmal!

Lear.

Der Tag war jetzt aus der anscheinend ganz endlosen Prairievöllig angebrochen. Obed's Eintritt in's Lager konnte zu dieserTageszeit, und begleitet von so entsetzlichen Janunertöncn überseinen vermnthlichen Verlust nicht anders als die verschlafenen Fa-milienmitglieder aufwecken. Jsmael, seine Söhne und der sauer-töpfische Bruder seiner Frau standen schnell auf den Beinen, undwurden nun. als die Sonne ihr Licht über das Lager ausgoß.allmählig ihren ganzen Verlust inne.

Zsmael schaute mit zusammengepreßten Zähnen auf die regungs-losen , schwer beladenen Fuhrwerke rund umher, warf dann einenBlick auf die erstaunt und hülflos dicht um ihre, in finsterer Ver-zweiflung dafitzende Mutter, niedergekauerten kleinen Kinder, undschritt dann hinaus in's Freie, als wäre die Lnst im Lager für ihnzu beklommen. Mehrere folgten ihm mit aufmerksamen Blicken,indem fie den finstern Ausdruck seiner Augen als Richtschnur ihreseigenen Benehmens für die Zukunft bewachten. Alle zusammenschritten in tiefem und verdrossenen Schweigen bis auf die aller-nächste Anhöhe vor, von wo sie eine fast endlose Aussicht auf die nacktenEbenen hatten. Hier war nichts zu sehen, als ein einsamer Büffel,der seine dürftige Nahrung nicht fern von ihnen unter den kläg-lichen Kräutern der Haide nagte, und der Esel des Arztes, derseine Freiheit sich zu Nutze machte, um ein reicheres Mahl alsgewöhnlich einzunehmen.

Da haben die Schurken ein Stück Vieh uns zurückgelassen,um uns zu foppen," sagte Jsmael, auf den letztem blickend:undnoch dazu das schlechteste von allen. Das ist ein schlimmes Land,