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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
90
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so

Der Doktor ließ seine Augen wild vom Thierc zu der Spre-cherin, und von der Sprecherin zum Thicre rolle», vermochte abersein Erstaune» in keine Worte zu fassen.

Wollen Sie ein Thier nicht anerkennen, das so lange inIhrem Dienste gestanden," fuhr das Mädchen, noch immer lachendfort.Ein Thier, das, wie ich Sie tausendmal sagen hörte. Ihnenso gute Dienste geleistet, und das Sie wie einen Bruder liebten!"

^.sinus llomoslious!« rief der Doktor, so tief ausseufzeud,als wäre er dem Ersticken nahe gewesen; da ist gar kein Zweifelam gonus; und ich will's gegen männiglich behaupten, daß dasThier nicht zur Species vguns gehört. Unzweifelhaft, unleug-bar, es ist der asinus selbst; aber dieß, Ellen Wade, ist auch nichtjener Vesperlilio borrilnlis der Prairicn! Sehr verschiedeneThiere, das kann ich Euch versichern, junges Mädchen, und sehrverschiede» in allen bedeutenden Einzelnheiten charakteristrt. Jenerist: Fleisch fressend," indem er noch immer aus seine offeneSchreibtafel blickte,und unserer frißt nur Körner. Gewohnheit,feurig, gefährlich; Gewohnheit, geduldig enthaltsam. Ohren,treten nicht recht hervor; Ohren, sehr lang. Hörner,nach beiden Seiten gereckt; Hörner, sind gar nicht vorhanden!"

Noch einmal unterbrach ihn Ellen's lautschallendes Gelächter,was indessen nur dazu diente, ihn wieder zu sich selbst zu bringen.

Ja, das Bild des VespeNillo stand aber nun einmal vormeiner Retina," bemerkte der betroffene Forscher in dis Geheim-nisse der Natur, als sollte dieß wie eine Entschuldigung gelten,und ich war thöricht genug, mein eigenes treues Thier für dasUngeheuer zu halten. Obgleich ich mich auch jetzt noch verwun-dere, das Thier so weit heraunrlauseu zn sehen."

Ellen erzählt ihm nunmehr in gehörigem Verlaufe, was sichdiese Nacht^zugetrageu. Sie beschrieb ihm mit einer Genauigkeit,welche bei einem weniger arglosen Zuhörer, als er, Verdacht überihr eigenes Hiersehn erregt hätte, die Art, wie die Thiere aus dem