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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Eindruck auf das Mädchen machen mußte:Ich war verfolgt, ge-jagt, und in Gefahr, daß ich kaum.... Halt, was ist das?"

Ellen fuhr zusammen, denn der Ernst und der aufrichtig ein-fache Ton des Mannes hatte selbst bei ihrer scherzhaften Stimmungeine Art Glauben hervorgebracht. Indem sie in die vom Doktorangegebene Richtung hinaussah, bemerkte sie wirklich ein Thier,welches über die Haide lief, und raschen Laufes sich dem Orte, woBeide standen, näherte. Der Tag war noch nicht genug weit vor-gerückt, um diese Erscheinung ganz zu muikern, wiewohl so viel zusehen war, daß man es für ein grimmiges und wildes Thierhalten mochte.

Es kommt! Es kommt," rief der Doktor hastig, wie in einerArt Instinkt nach seiner Schreibtafcl greifend, während er mit denBeinen schlotterte, über den Versuch, den festen Boden zu behalten.Jetzt, Ellen, gibt das Glück mir eine Gelegenheit, die beim Sternen-licht gemachten Jrrthümer zu verbessern halt wie Bleiaschskeine Ohren Horner lang hinausgestreckt."

Die zitternde Stimme, die schlotternde Hand, wurden beideplötzlich starr und stumm, als das Thier ein Gebrüll oder vielmehrein Geschrei ansstieß, das selbst ein festeres Herz, als das desNaturforschers stocken gemacht hätte. In seltsamen und wilden Ton-fällen gellte das Gewieher über die Haide herüber und dann folgteein tiefes feierliches Schweigen, welches nur durch ein unmäßigesGelächter von Seiten einer etwas musikalischem Stimme, nämlichder unserer Ellen Wade, unterbrochen wurde. Der Naturforscherstand indessen wie eine Statue des Staunens, indem er es zu-geben mußte, ohne seinen nächtlichen Schild gegen den Andringervorzustreckcn, daß ein Wohl ausgewachsener Esel, mir nichts dirnichts, ihn auschnüffelte.

Es ist ja Ihr eigener Esel!" rief Ellen, sobald sie nur zuWort kommen konnte.Ihr eigener Patient: Gott, wie das armeThier gelaufen ist!"