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gut, als Gottes andere Kinder unterwerfen. Die Menschen sterbennur, wenn er es will, und kein Dacotah kann die Stunde ändern."
„Sieh!" erwiederte der Wilde, indem er den Stahl seinesMessers dicht vor das Gesicht des Gefangenen hielt, — „Wcucha istder Wahcondah eines Hundes."
Der alte Mann erhob seine Augen zu dem grimmigen Gestehtseines Peinigers, und zuerst brach aus den tiefen Höhlen ein Blickder Verachtung und redlichen Zorns hervor; aber augenblick-lich ging er in einen Ausdruck des Erbarmens, wo nicht desKummers, über.
„Was sollte Einer, der zu Gottes Ebenbild erschaffen ist,zürnen über ein vernunftloses Geschöpf," sagte er auf englisch,und in Tönen, viel lauter als die, in welchen Weucha die Unter-redung fortzusctzen wünschte. Der letztere zog aus der unabsicht-lichen Beleidigung seines Gefangenen Vortheil, und indem er ihnbei den dünnen grauen Locken, die aus seiner Mütze hervorblickten,ergriff, war er eben daran, in boshafter Freude mit der Messer-schneide sie vom Schädel zu trennen, als ein langes, gellendesGeschrei erdröhnte, dem ei» hundertfältiger Wiederhall ans derWüste ringsum folgte, als hätten tausend Dämonen zugleich aufEinen Ruf ihre Kehlen erhoben. Weucha ließ los und schrie inwilder Freude aus.
„Jetzt!" rief Paul aus, unfähig seine Geduld länger zuhalten, „jetzt, alter Jsmael, gilt es, das Blut von Kentuckyzu zeigen! Feuert los, Jungens! Längs dem Boden gezielt, denndie Rothhäute sitzen in der Erde selbst."
Sein Ruf ging indessen verloren, oder blieb doch unbeachtet,mitten in dem Geschrei, Gekreisch und Getöse, das mittlerweile ausfünfzig Kehlen ihm zu jeder Seite ausbrach. Die Posten zu beidenSeiten der Gefangenen blieben stehen, aber wie unwillige Rosse,wenn sie das Zeichen erwarten zum Losbrechen. Sie stießen ihreWaffen wild in der Luft zusammen, und sprangen wie jubelnde