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des Schlafes unterdrückten, um ihre Sorglosigkeit noch deutlicherzu bekunden. Der Häuptling legte das Ohr auf die Erde undhorchte aufmerksam. Schon wollte er, getäuscht, sich wieder auf-richten, als der lauggezogeue und zitternde Athem eines nicht ruhigSchlummernden sein Ohr traf. Der Indianer war zu geschickt inallen Künsten des Betruges, um das Opfer irgend eines gewöhn-lichen Kunstgriffes zu werden. Er fand den Ton ganz natürlich,und nun zauderte er nicht länger.
Ein Mann, dessen Nerven weniger gestählt gewesen wären,als die des unternehmenden Mahtoree, würde wohl das Wagestückgefühlt haben, was dieser so furchtlos unternahm. Der Ruf derhartnäckigen und dreisten weißen Abenteurer, welche so oft die vonseinem Volke bewohnten Wildnisse durchdrungen, war ihm wohlbekannt: aber während er mit der Achtung und Vorsicht, die einwackerer Feind niemals einzuflößen verfehlt, näher kam, geschahes doch mit der wilden Rachsucht eines Rothen, der mit neidischemIngrimm der räuberischen Einfälle der Fremdlinge gedachte.
Sich abwendend von seiner früher« Richtung, schob sich derTeton gerade längs dem Rande des Dickichts hin. Als dies glück-lich ausgeführt war, richtete er sich auf und übersah noch einmalvon oben die ganze Lage. Ein einziger Blick genügte, ihm zuzeigen, wo der arglose Schläfer lag. Ebenso wird der Leser schnellgefaßt haben, daß es dem Wilden geglückt war, gefahrbringendin die Nähe eines der schläfrigen Söhne Jsmael's zu kommen,denen von ihrem Vater die Bewachung des einsam liegende» Lagersübertragen worden.
Als er sich versichert, daß er »»entdeckt geblieben, erhob sichder Dahcotah abermals, und vorn über gebeugt, bewegte er seinfinstres Gesicht über das Antlitz des Schläfers auf dieselbe schaden-frohe Weise, wie die Schlange so häufig um ihr Opfer spielt, ehesie ihm den Todesbiß versetzt. Endlich völlig unterrichtet, nichtallein von der Person, sondern auch von der anderweitigen