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den rothen Leuten, daß Ihr so weit kommt, um eine Lüge zusagen? Ich habe gesagt, dies ist ein Jagdplatz meines Stammes."
„Mein Recht, hier zu seyn, ist so gut als Eures," fügte derWildsteller mit kalter Ruhe hinzu. „Ich spreche nicht wie ich wohlkönnte. Es ist besser, stille sehn. Die PawneeS und die Weißensind Brüder, aber ein Siour darf sein Antlitz nicht zeigen in denDörfern der Loups."
„Die Dahcotahs find Männer!" rief der Wilde feurig aus, dieangenommene Nolle vergessend, indem er den Namen gebrauchte,auf welchen sein Volk am stolzesten ist. „Die Dahcotahs habenkeine Furcht! Sprich, was führt euch so fern ab von den Dörfernder bleichen Gesichter?"
„Ich habe die Sonne aufgehen sehen und niedersinken aufmanche Berathungen, und habe nur die Worte weiser Männer ge-hört. Laßt eure Häuptlinge kommen, und mein Mund wird nichtverschlossen bleiben."
„Ich bin ein Ober-Häuptling," sagte der Wilde, eine Mienebeleidigter Würde annehmcnd. „Hältst Du mich für einen Asstni-boine! Wencha ist ein Krieger, dessen Name genannt wird, unddem man glaubt."
„Bin ich denn solch' ein Narr, daß ich einen blauen Dunstmachenden Tetvn nicht erkennen sollte?" fragte der Wildstcller miteiner Beharrlichkeit, die seinen Nerven Ehre machte. „Geh', esist finster, und Du siehst nicht, daß mein Haupt grau ist!"
Der Indianer schien nun überzeugt, daß er einen zu schalenKunstgriff angewandt, einen Mann zu betrügen, der so wohl be-kannt mit diesem Treiben schien, und er überdachte nun, was erneu erdichten solle, um zum Zwecke zu kommen, als eine kleineBewegung unter der Bande allen seinen Entwürfen ein Ende machte.Seine Augen nach rückwärts wendend, als fürchte er plötzlich unter-brochen zu werden, sagte er mit einer weit weniger anmaßlichenStimme als vorhin: