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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
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Mann still, und wartete ruhig auf den Augenblick, wo er seineUnterhaltung mit Wesen wieder anknüpfen könnte, an denen, wieer fühlte, seine Theilnahme wuchs, nicht sowohl wegen des ge-heimnißvollen Charakters dieser Zusammenkunft, als wegen einesnatürlichen Mitgefühls für zwei so junge, und, wie er in derEinfalt seines Herzens gern glaubte, für zwei so gute Leute.Sein träger, doch unerschütterlich treuer Hund begleitete ihn, undschlug abermals sein Lager zu Füßen seines Herrn auf, wo erbald, wie gewöhnlich, den Kopf dicht in das Haidekraut versteckt,schlummernd lag.

Es war für de» Wildsteller ein so neues Schauspiel, einemenschliche Gestalt in der Einöde, in welcher er weilte, zu sehen,daß. er seine Augen auf den dunklen Gestalten seiner neuen Be-kannten mit Gefühlen ruhe» ließ, die ihm lange fremd gewesen.Ihre Gegenwart weckte Erinnerungen und eine Stimmung in ihmauf, denen sein störriger, doch ehrlicher Sinn in letzter Zeit nurwenig nachgehangen, und seine Gedanken fingen an, über die ver-schiedenen Bilder eines Lebens hinzufliegen, das, rauh und trübe,mit Auftritten wilder und besonderer Lust seltsam vermischt gewesen.Sein Gedaukenzug hatte ihn schon weit in eine ideelle Welt hin-ausgeführt, als er auf einmal in die Wirklichkeit dicht um ihndurch die Bewegung seines treuen Hundes zurückgerusen wurde.

Der Hund, welcher, nach seinen Jahren und seiner Schwach-heit, eine so entschiedene Neigung zum Schlafe bewiesen, sprangjetzt auf und trat ans dem von der hohen Gestalt seines Herrngeworfenen Schatten hinaus und schaute sich um auf der Haide,als verkünde ihm sei» Instinkt die Gegenwart noch eines andernBesuchers. Dann kehrte er, wie zufrieden mit seiner Wahr-nehmung, an seinen ruhigen Platz zurück, und streckte seine müdenGlieder mit der Berechnung und Sorgfalt Jemandes hin, der keinNeuling in der Kunst der Selbsterhaltnng war.

Was wieder, Hector?" sprach der Wildstellermit beschwichtigender