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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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noch zwanzig Jahr und die Wildniß! Aber, sagt' mal: was machtIhr mit dem Pelzwerk?"

»Mit dem Pelzwerk! Nie in meinem Leben zog ich das Fellvom Rehbock, noch einen Kiel ans der Gans! Dann und wannschieße ich sie nieder um einen Braten, und mitunter auch nur, umdie Nebung nicht zu verlieren. Aber, wenn der Hunger vorüberist, kriegen die Haidewülfe das Nebrige. Nein nein ichhalte mich an meinen Beruf, der mich besser bezahlt, als alles Pelz-werk, was ich ans jener Seite des großen Flusses verkaufen könnte."

Der alte Mann schien ei» wenig nachzndenken; aber indem erde» Kopf schüttelte, fuhr er bald nachdenklich fort:

Ich kenne nur e i n Geschäft, dem man hier mit Vortheilnachgchen könnte.. .."

Er wurde von dem jungen Manne unterbrochen, der einekleine um seinen Hals hängende Zinnbüchse vor des Andern Augenaufnahm und den Deckel öffnete, woraus der köstliche Honiggeruchdem Wildsteller entgegen duftete.

Ein Bienenjäger!" bemerkte der Letztere mit einer Schnellig-keit, die bewies, daß er die Natur seiner Beschäftigung sogleichverstanden, jedoch nicht ohne einiges Erstaunen auszudrücken, wieein so kühn gesinnter Mann sich mit einer so niedrigen Beschäftigungbegnügen könne.Es mag sich wohl an den Gränzen der An-siedelung verlohnen; hier in den offenen Strichen möchte ich esdoch aber einen zweifelhaften Handel nennen."

Ihr meint, ein Baum sey vonnöthen, wenn ein Schwarmansetzen will. Ich weiß es aber anders, und so bin ich ein Paarhundert Meilen weiter nach Westen gezogen, um euren Honig zukosten. Doch jetzt, nachdem ich Eure Neugier befriedigt, werdetIhr Euch wohl ein wenig seitwärts begeben, während ich meineandere Geschichte dem jungen Frauenzimmer anserzähle."

Es ist nicht nöthig, gewiß es ist nicht nöthig, daß er unsverläßt," sagte Ellen mit einer Hastigkeit, welche verrieth, daß-sieDie Prairic. 3. Aust. g

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