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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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mit ungewöhnlicher Wärme. Ja, es liegt ein Trost in diesem Ge-danken. Doch ehe ich gehe, möchte ich wohl wissen, was dieseGrabsteine den Leuten, welche, wie die Tauben im Frühjahr, diesesLand bedecken, von dem alten Delaware« und von dem wackersten,weißen Manne, der je diese Berge betreten hat, erzählen."

Efstngham und Elisabeth waren über die ungewöhnliche Feier-lichkeit in Lederstrumpfs Benehmen überrascht; da sie jedoch denGrund davon nur in der Nähe der Freundesgräber suchten, so tratder junge Mann alsbald an das Denkmal und las laut

,Dem Andenken Oliver Effing ham'Svormaligen Majors im Sechzigsten Infanterie Regiment SeinerMajestät des Königs von Großbrittannien.

Er war ein Krieger von erprobter Tapferkeit, der mitritterlicher Treue an seinem König hing, ein Mann von dembiedersten Charakter und ein wahrer Christ. Den Morgenseines Lebens verbrachte er in Ehre, Reichthum und Macht;aber der Abend wurde durch Armuth, Mangel und Krankheitgetrübt, die ihm nur durch die zarte Sorgfalt seines altentreuen, aufrichtigen Freundes und Dieners, des NathanaelBumppo, erträglich gemacht wurden. Um die Tugenden desHerrn zu ehren und ihren Dank gegen den Diener bleibendauszudrücken, errichteten dieses Denkmal.

Die Hinterbliebenen/"

Lederstrumpf fuhr zusammen, als er seinen eigenen Namennennen hörte, und ein freudiges Lächeln überflog seine rnnzligten Züge.

Und das steht wirklich hier, Junge?" fragte er.Ihr habtalso den Namen des alten Mannes an der Seite seines Herrn inden Stein gegraben? Gott segne Euch, meine Kinder! Es warein freundlicher Gedanke, und er thut dem Herzen um so wohler,je näher die letzte Stunde rückt."

Elisabeth wandte sich von den Sprechern ab, und Effinghambegann mit erstickter Stimme