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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
Entstehung
Seite
565
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Tagesbefehle erließ um die Dame zu bitte», ihn auf einemkurzen Spazirgange nach dem Sceufer zu begleiten. Die zarteSchwermuth in dem Benehmen ihres Gatte» siel Elisabeth auf;sie verließ daher sogleich ihre häuslichen Geschäfte, warf ei» leichtenShawl über ihre Schulter, verbarg ihre rabenschwarzen Lockenunter einem Strohhut, nahm seinen Arm und überließ sich, ohneeine Frage zn stellen, seiner Führung. Sie gingen über die Brückenund hatten bereits von der Landstraße ab nach dem See eingebogen,ehe ein Wort gewechselt wurde. Elisabeth erkannte aus den ein-geschlagsnen Richtungen den Zweck des Spaziergangs, nnd achtetedie Gefühle ihres Gatten zu sehr, um eine unzeitige Unterhaltungeinleiten zn wollen. Als sie jedoch in den offenen Feldern anlangtenund ihr Auge über den lieblichen See streifte, wo bereits die wildenZugvögel von den nördlichen Gewässern scheidend, eine wärmere Sonnesuchten, oder wo sie weilten, um in dem spiegelklaren Wasser desOtsego und an den Seiten des Gebirgs zu spielen, die sichals geschähe es ihrem jungen Ehestande zu Ehren, in die tausendheiteren Farben des Herbstes gekleidet hatten da konnte dasschwellend? Herz der jungen Gattin den Ausbruch ihrer Gefühlenicht länger zurückhalten.

Das ist keine Zeit zum Schweigen, Oliver," sagte sie, indemsie sich zärtlicher an seinen Arm anschmiegte.Jede Creatur scheintsich zum Preise des Schöpfers zu erheben; warum sollten wir, diewir für so Vieles dankbar zu sehn Ursache haben, stumm bleiben?"

So sprich!" entgegnete ihr Gatte lächelnd;ich liebe denTon Deiner Stimme. Du wirst Dir denken können, weßhalb ichDich hieher führe, denn ich habe Dir meine Plane mitgetheilt: wiegefallen sie Dir?"

«Ich muß mich zuvor durch den Augenschein überzeugen,"versetzte die junge Frau.Ich habe mich jedoch ebenfalls mitEntwürfen getragen, und ich glaube, es ist jetzt Zeit, damit hervor-zulreten."