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Anblick steigerte die beiden Flüchtlinge z» gedoppelter .ssraftanstreu-gnng; aber unglücklicher Weise lag ein Haufen alter dürrer Banni-wipfel quer über ihrem Wege, und in demselben Augenblicke, alssie sich schon gerettet glaubten, warfen die warmen Luftströmungeneine doppelte Flammenzunge nach dem Holzstoße, welcher im Augen-blicke der Berührung auch Feuer fing, und als sie den Ort erreichten,fanden sie sich den Weg durch eine prasselnde Lohe, ähnlich der ineinem hell aufloderuden Ofen, versperrt. Sie bebten zurück undflüchteten sich nach einer Felsenspitzc, von wo aus sie betäubt indie Flammen blickten, welche rasch weiter griffen und bald die ganzeSeite des Berges in ein wogendes Feuermeer verwandelte». Elisa-beth'» leichter und lustiger Anzug machte eS sogar gefährlich, sichnur in die Nähe des wüthenden Elements zu wagen, und dieselbenfliegenden Gewänder, welche ihrer Gestalt so viel Weichheit undAnmuth verliehen, schienen nun bestimmt zu sch», die Werkzeugeihrer Vernichtung zu werden.
Die Dorfbewohner pflegten auf diesem Berge ihr Brenn- undBauholz zu holen, wobei sic jedoch immer nur die Stämme nahmen undWipfel und Zweige znrückli.'ßen, um an Ort und Stelle zu ver-wittern. Der Berg war daher mit Massen solchen leichten Brenn-stoffs bedeckt, der unter der sengenden Sonne der letzten zwei Monat,:bei der leichtesten Berührung mit Fener entzündet werden konnte-Jn der That schien es auch in einzelnen Fällen der Berührunggar nicht zu bedürfen, denn es war, als ob die Flammen vonHansen zu Haufen schoßen, wie das fabelhafte Feuer, welches dievernachläßigtc Flamme des heidnischen Tempels wieder anzündete.
Der Anblick war ebenso schön als schrecklich, nnd Edwardsschaute nebst Elisabeth auf die fortschreitende Verheerung mit einemeltsamcn Gemische von Entsetzen und Theilnahme. Erstcrer erwachtejedoch bald wieder zu neuen Krastanstrengungen und zog seine Ge-fährtin an dem Saume des Rauches vorbei, wobei er oft, aberstets erfolglos, in den dichten Wolken einen Durchgang suchte. Sie