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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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Plateform vor und blickte über den senkrechte» Absturz an derVorderseite, als ganz in ihrer Nähe ein Rauschen des dürrenLaubes ihren Augen eine ganz andere Richtung gab. UnsereHeldin erschrack, ob dem Gegenstände, der sich jetzt ihren Blickendarbot; aber ein Moment reichte zu, sie ihre Fassung wieder ge-winnen zu lassen, und sie trat feste» Blickes, nicht ganz ohne Neu-gierde, der Stelle näher.

Mohegan saß auf dem Stamme einer gefallenen Eiche, darlohfarbene Gesicht der Jungfrau zugekchrt und die Augen mit einerwilden Glut auf ihr Antlitz geheftet, die ein weniger entschlossenesFrauenzimmer entsetzt haben müßte. Die Decke war von seinerSchulter gefallen und lag in Falten um ihn her, so daß Brust,Arme und sein ganzer Oberkörper bloß waren. Washingtons Me-daille hing an seinem Halse ein Merkmal der Auszeichnung,das er, wie Elisabeth wohl wußte, nur bei besonders wichtigenund feierlichen Anlässen zur Schau trug. Das ganze Aenßere desbetagten Häuptlings war jedoch stndirter, als gewöhnlich, undtheilweise wirklich schrecklich. Das lange schwarze Haar war ge-stochten und zurückgeschlagen, so daß sich die hohe Stirne freiüber den durchbohrenden Augen entfaltete. In den ungeheurenSchlitzen seiner Ohren stacken, der indianischen Sitte gemäß, roheVerzierungen Von Silber, Perlen und Zgelstacheln. Ein großesBüschel ans ähnlichem Material hing von seinem Nasenknorpel aufdie Lippen herab und ruhte ans seinem Rinne. Rothe Stricheliefen guer über seine rnnzliche Stirne, während eine ähnlicheMalerei mit Abänderungen, wie sie die Laune oder das Herkommeneingeben mochte, seine Wangen bedeckte. Ein Gleiches war auchmit seinem Körper der Fall, und das Ganze zeigte einen indiani-schen Krieger, der sich zu einem Ereigniß von mehr als gewöhn-licher Wichtigkeit vorbereitet hat.

John! würdiger John! wie geht eS Euch?" begann Elisa-beth, als sie näher trat.Ihr seyd in dem Dorfe recht fremd