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einem andern Kampf ansegeln kann, denn meiner Berechnnng nachwerde ich ohnehin bald ein armer Teufel sehn, da man mir meineSpaneir abmelken wird, als ob ich den Schuft gepeitscht hätte.Haltet mit Eurem Schiff im Winde und legt ein wenig bei; diePassage soll bald gelichtet sehn."
Die Schläge eines Hammers bewiesen, daß es der Haus-meister ernstlich meinte, und in kurzer Zeit gab das Schloß nach,worauf stch die Thüre aufthat.
Benjamin war augenscheinlich emsig darauf bedacht gewesen,von dem Geldc, das er schon als oerfallc» betrachtete, so oicl alsmöglich in seinem eigenem Interesse zu retten, denn er hatte wäh-rend des Nachmittags und Abends seinem LicbliugSfasse im kühnenDragoner so wacker zugesprochcn, daß er sich jetzt in jenem Zu-stande befand, welchen die Matrosen-Poesie mit dem Ausdruck„halb über See" bezeichnet und was in ehrlichem Deutsch „halbbetrunken" bedeutet. Der alte Theer ließ sich durch die Wirkun-gen des Branntweins nicht leicht aus dem Gleichgewicht bringen,denn seinem eigenen Ausdrucke nach war er „zu ,niedrig aufgc-tackclt, um nicht in allen Wettern Segel führe» zu können"; dem-ungeachtct konnte jedoch über seine dermalige Stimmung, welcheer selbst eine „staubige" nannte, kein Zweifel obwalten. Sobald erbemerkte, wer die Besuchenden waren, zog er sich nach der Seitedes Gemachs zurück, wo seine Streu lag, und ohne sich durch dieAnwesenheit seiner jungen Gebieterin stören zu lassen, setzte ersich, indem er eine ganz nüchterne Miene annahm, ans derselbennieder und drückte seinen Rücken scsi gegen die Wand.
„Wenn Ihr meine Schlösser in dieser Weise zu verderben ge-denkt, Herr Pump," begann der Schließer, „so will ich Euch einenStopfer, wie Ihr es nennt, an die Beine legen, der Euch dasAnsstchen von Eurem Bette verleide» soll."
„Warum so, Meister?" brummte Benjamin. „Ich habe henttschon, mit den Fersen vor Anker liegend, eine Bö ansgehalten,