sich sehr offen gegen einander anssprachen. Ich habe allerdings«in Stückchen davon mit angehört, denn die Fenster standen offen,und ich befand mich ganz in der Nähe. Aber das hier ist keineHaue, sondern ei» Anker, den ein Mann auf der Schulter trägt;der andere Hacken läuft ans dem Rücken herunter, freilich etwaszu nahe; und das bedeutet, daß der Junge in die See gestochenund seinen Hafen mit dem Rücken angesehen hat."
„So? Hat also Edwards das Haus verlassen?"
„Ja."
Richard fuhr in dieser Weise fort, und nach einem langen undausführlichen Verhör gelang es ihm, alles ans Benjamin herauszu holen — nicht nur das, was derselbe von der stattgehabtenZwistigkeit wußte, sondern auch den Versuch, Natth's Hütte zu visi-iiren, und Hiram'S Niederlage. Der Sheriff war kaum im Besitzdieser Thatsachcn, welche Benjamin mit aller möglichen Rücksichtfür Lederstrumps berichtete, als Ersterer seinen Hut anfnahm und,nachdem er dem erstaunten Hausmeister befohlen hatte, die Thürenzu schließen und zu Bette zu gehen — das Haus verließ.
Richard war schon eine Weile verschwunden, als Benjaminnoch immer, mit in die Seite gestemmten Armen und die Augenfest ans die Thüre gerichtet, dastand; endlich erholte er sich jedoch-einigermaßen von seiner Verblüffung und schickte sich an, den er-haltenen Befehlen nachzukvmmcn.
Es ist bereits gesagt worden, daß das Bezirksgericht, überSvelches Marmadnkc Temple den Vorsitz führte, am folgendenMorgen seine regelmäßige, periodische Sitzung abhaltcn sollte.Richards Begleiter waren Gerichtsdiener, welche sowohl ihr durchÄe Sitzungen uöthig gewordener Dienst, als auch der Gefangenen-Transpvrt nach dem Dorfe gebracht hatte, und der Sheriff kannteihre Gewohnheiten zu gut, um nicht überzeugt zu sehn, daß er diemeisten, wo nicht alle von ihnen, in dem Nestanrationszimmer desGefängnisses finden würde, wo sie die Eigenschaften des kerker-