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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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St," entgegnete Richard, indem er einen Finger an seineLippen legte und einen sehr mühsamen Abhang hinab zu einer Artnatürlicher Höhle in dem Felsen, welche einem Feuerplatze nichtunähnlich war «oranging. An der Vorderseite dieser Höhle lagein Haufen Erde, welche augenscheinlich aus dem Innern heraus-geschafft worden und zum Theil noch frisch war. Eine Untersuchungdes Aeußern brachte den Richter nicht in'S Klare, ob er es hiermit einem Naturspiele oder einem Werke von Menschenhand ausirgend einer früheren Periode zu thnn habe. Das Innere aberließ keinen Zweifel, baß es seine Gestaltung menschlicher Bemühungverdankte, denn an dem weichen, bleifarbigen Fels, der sich denFortschritten der Minirer in den Weg gelegt hatte, waren nochdie Spuren der Eisenwerkzeuge zu entdecke». Das Ganze bildeteeine ungefähr zwanzig Fuß weite und fast noch einmal sotiefe Höhle.Die Höhe war weit beträchtlicher als dieß gewöhnlich bei einem solchenVersuche der Fall ist, was aber augenscheinlich Wirkung des Zufallswar, da der Fels oben dachförmig überhing und um viele Fußgegen die Basis vorsprang. Unmittelbar vor dieser Felscnnischebefand sich eine kleine, theils durch die Natur, theils durch die vonden Arbeitern sorglos herausgeworfene Erde gebildete Terasse. Vorderselben fiel das Gebirg steil ab, so daß die klippenreichen Seiten-zngänge schwierig und sogar etwas gefährlich waren. Der ganzeSchauplatz war wild, roh und augenscheinlich unvollendet; und als sichder Sheriff in dem Gebüsch umsah, fand er die Werkzeuge vor,welche bei der Arbeit benützt worden waren.

Als Richard glaubte, sein Vetter habe die Stelle hinreichenduntersucht, fragte er feierlich:

Bist Du jetzt befriedigt, Richter Temple?"

Ich habe mich allerdings überzeugt, daß hier etwas Geheimniß-volleS und Seltsames vorgeht. Es ist ein schlau gewählter, ab-gelegener Ort; aber doch sehe ich keine Spur von Erz."

Du wirst doch nicht meinen, Vetter, daß man Gold und