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ich schrieb es dem Umstände zu, daß er wähnt, durch mich beein-trächtigt zu seyn, und daß er sich in die Veränderungen, welche dieZeit mit sich fuhrt, nicht recht zu finden weiß."
Hat man Dich nicht Dein ganzes Leben über zum Besten ge-halten, 'Duke? und kann er sich nicht schlauer Weise anstellen, alswisse er nichts von den Verhältnissen der Zeit, nur um seinen wahrenCharakter zu verbergen?"
„Wenn er es auf Täuschung abgesehen hätte, so würde erwohl seine Kenntnisse verborgen haben und in der Maske einesuntergeordneten Menschen aufgetreten seyn."
„So etwas geht nicht so leicht. Ich könnte ebenso gut einenVersuch mit dem Fliege» machen, als einen Pinsel spielen. Kennt-nisse lassen sich nicht verbergen, wie ein Licht unter einem Scheffel."
„Richard," sagte der Richter, an seinen Vetter gewendet, „esgibt viele Gründe gegen die Wahrheit meiner Vermuthungcn, aberDu hast einen Verdacht in mir geweckt, den ich zur Gewißheitbringen muß. Doch wohin jetzt unsere Wanderung?"
„Jotham, der in meinem und Hirams Aufträge sich im Ge-birge viel aufgehalten, hat eine Entdeckung gemacht, welche er zurZeit noch nicht mittheilen will, da er, wie er sagt, durch einen Eid ge-bunden ist. Nur so viel ist gewiß, daß er weiß, wo das Erz liegt,und daß er zu graben angefangen hat. Ich wollte ohne Dein Vor-wiffcn nicht darauf eingehen, 'Duke, weil das Land Dein Eigenthum ist.Und nun kennst Du den Zweck unseres Rittes. Ich nenne dießeine Gegenmine — Ha! ha!"
„Und wo wäre die ersehnte Stelle?" fragte der Richter mithalb scherzender, halb ernster Miene.
„Nicht mehr weit; und wenn wir sie besucht haben, so willich Dir einen von de» Plätzen zeigen, den wir vor einer Wocheaufgefunden, und wo seit sechs Monaten unsere Jäger ihr Wesengetrieben haben."
Die beiden Reiter fuhren fort, den Gegenstand z» besprechen.