„Dort liegt eines. Was haltet Ihr von einem sulche» Braten?"
„Was?" rief Hiram. „Das ist ja der Hund des Richters, deralte Brave! Seht Euch vor, Lederstrumpf, und macht den Richternicht zu Eurem Feinde. Ich hoffe nicht, daß das Thier durch Euchzu Schaden gekommen ist?"
„Sperrt die Augen auf, Meister Dovlittlc," erwiederte Natth,indem er sein Messer aus dem Gürtel zog uns cs einige Male aufseinen hirschledernen Hosen hin und her zog. „Sieht dieser Halshier ans, als ob ich mein Messer daran versucht hätte?"
„Er ist schrecklich zerrissen! eine fürchterliche Wunde! So etwaskann kein Messer thun. Aber woher mag es rühren?"
„Von den Panthern hinter Euch, Squire."
„Panthern?" wiederholte Hiram, indem er sich mit einer Be-hendigkeit, die einem Tanzmeister Ehre gemacht haben würde, aufdem Absatz umdrehte.
„Seyd ruhig, Mann," sagte Natth; '„da sind zwei solcherheillosen Bestien: aber der Hund hat der einen den Garaus gemacht,und den Rachen der andern habe i ch für immer geschloffen. Ihrbraucht Euch daher nicht zn fürchte», Sqnire; sie können Euchnicht mehr beißen."
„Und wo ist der Hirsch?" rief Hiram, mit wirre» Blicken umsich sehend.
„Welcher Hirsch?" entgegnete Natth.
„Ei, ist nicht von Wildpret die Rede gewesen, und habt Ihrnicht einen Bock geschossen?"
„Warum nicht gar! Jst vaS nicht durch das Gesetz verboten?«erwiederte der alte Jäger. „Oder gibt es vielleicht auch ein Gesetz,welches das Erlegen eines Panthers verbietet?"
„Nein; cs steht sogar ein Preis aus den Scalpen: — aber— sind denn Eure Hunde ans Panther dressirt, Natth?"
„Auf Alles; ich habe Euch ja vorhin gesagt, daß sie sogarauf den Mann gehen. Heran, heran, Jungen-"