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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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Seite
383
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Herein, Hectvr! komm herein, alter Narr! Solch ein Thierhat ein zähes Leben und könnte Wohl wieder anfspringen."

Natth blieb furchtlos vor den Frauenzimmern stehen, ohnestch durch die gewaltigen Sätze und den drohenden Anblick der ver-wundeten Pantheri» eiuschüchtern zu lassen, an der verschiedeneMerkmale die Rückkehr ihrer Kraft und Wildheit verkündeten. Erst,als er seine Büchse wieder geladen hatte, näherte er sich dem-thenden Ungethüm, hielt die Mündung seines Gewehrs dicht vordessen Kopf und im Nu war jede Spur des Lebens ans dem Thierevertilgt.

Der Tod ihres schrecklichen Feindes erschien Elisabeth wie eineAuferstehung ans ihrem eigenen Grabe. Es lag eine Schwung-kraft in dem Geiste unserer Heldin, welche sich unter dem Drangder augenblicklichen Gefahr hob, und je näher diese war, desto mehrhatte ihre Natur gekämpft, um ihr muthig in's Auge zu schauen. Demungeachtet war sie ein Weib. Wäre sic in ihrer äußersten Nothsich selbst überlassen gewesen, so hätte sie wahrscheinlich alle ihreSeelenkräfte ausgeboten, um die geeigneten Maßregeln zum Schutzeihrer Person zu treffen; aber mit dein Hcmmgewichtc einer besin-nungslosen Freundin war an eine Flucht nicht zu denken. Un-geachtet des furchtbaren Anblicks ihrer Feindin hatte doch Elisabethdis Augen nie vor den wüthenden Blicken derselben abgewendet;und noch lange nach diesem Ereigniß kehrten ihre Gedanken oft zu denGefühlen jenes Augenblicks zurück, oder wurde die sanfte Ruhe ihresnächtlichen Schlummers getrübt, wenn ihre rege Phantasie die un-bedeutendsten Bewegungen des Ungcthüms herauf beschwor, wie siedieses in dem Moment, als sie ganz in seine Macht gegeben zusehn schien, an de» Tag legte.

Wir überlassen es dem Leser, sich auszumalen, wie Luise wiederzu sich kam, und wie die beiden Mädchen sich in glühendem Dankegegen ihren Netter vereinigten. Das Erstere wurde durch etwasWasser bewerkstelligt, welches Lederstrumps aus einer der tausend