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unserer Erzählung halte Lcderslrumpf mit seiner Buchse und seinenHunden die Hmte an den Usern des Otsego verlassen, um etlicheTage in den Bergen zn jagen! aber ehe er zurücikehrte, hatte erdis Gewässer des Ontario gesehen. Ehedem kamen ein, zwei oderdreihundert Meilen bei seiner kräftigen Muskulatur, die jetzt aller-dings durch das Alter etwas Noth gelitten hatte, nicht in Betracht.Der Jäger befolgte Mohcgan's Nath, und schickte sich an, die mitWiderhacken versehenen Waffen in den Nacken des Bocks zu stoßen.
„Mehr links, John!" ries'er; „mehr links! Noch einen Nuder-schlag, und ich habe ihn!"
Mit diesen Worten erhob er den Speer und ließ ihn wieeinen Pfeil dahin fliegen. In diesem Augenblicke machte der Bockeine Wendung, daß der Schaft, dessen Eisen nur das Geweih streifte,an ihm vorbei sauste und sich, ohne Schaden gebracht zu haben,in dem See begrub.
„Halt inue!" rief Natty, als der Kahn über die Stelle gliit,wo der Speer hinein gefallen war; „halt inne, John!"
Der Schaft tauchte bald wieder aus dem See ans, und derJäger ergriff denselben, während der Indianer den leichten Kahnumwendete, um die Jagd zu erneuern. Aber diese Zögerung setzteden Bock sehr in Vortheil, wie denn auch Edwards dadurch Zeitgewann, sich dem Schauplatze der Handlung zu nähern.
„Laßt ab, Natty; laßt ab!" ries ihm der Jüngling zu.„Gedenkt, daß es außer der Zeit ist."
Inzwischen war jedoch der Kahn bereits dem Orte nahe ge-kommen, wo der Hirsch ritterlich mit dem Wasser kämpfte und baldmit dem Rücken über die Oberfläche auftauchtc, bald wieder unter-sank, je nachdem die Wellen sich vor seiner Brust brachen.
„Hnrrah!" schrie Edwards, bei dem Anblick über die Grenzender Klugheit entflammt. „Gebt auf sein Laviren acht! Rudert mehrrechts, Mohegan, mehr rechts; ich kann ihm dann das Tau überdas Geweih werfen."