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Die Vorstellung kam jedoch zu spät. Der Kahn war bereitsweit von dem Boote entfernt, und die beiden Jäger folgten zuemsig ihrer Beute, um ans die Stimme des Warnenden zu hören.
Der Bock befand sich nun etwa fünfzig Ellen von seinen Ver-folgern, schnitt rüstig durch das Wasser und schnaubte gewaltig vorAngst und Anstrengung, während das Canoe über die Wogen hinzu tanzen schien, wie es auf den Wellen sich hob und senkte.Lederstrnmpf erhob seine Büchse, versah die Pfanne mit neuem Zünd-pulver uns stand zweifelhaft da, ob er auf sein Opfer Feuer gebensolle oder nicht.
„Was meinst Du, John — soll ich, oder soll ich nicht?" be-gann er. „Doch nein, das wäre ein gar zu armseliger Vortheilüber das dumme Ding! es hat seinem eigenen Naturtrieb zufolge,welchem der See ein Spiel ist, seine Zuflucht zu dem Wasser ge-nommen; rndre also wacker drauf los, John. Wir wollen den Bockeine Möglichkeit des Entrinnens lassen; wir können ihn fangen,obgleich er sich winden wird wie eine Schlange."
Der Indianer lachte über den Einfall seines Freundes, fuhrjedoch fort, den Kahn mit einer Schnelligkeit anzutreiben, die ehereine Folge seiner Geschicklichkeit als seiner Kraft war. Die beidenAlten bedienten sich bei dieser Gelegenheit der Sprache der Dela-ware».
,,Hugh!" rief Mohcgan. „Der Hirsch wendet den Kopf.Hawk- eye, halte deinen Speer bereit."
Natty gieng nie ans, ohne alle seine Vorräthe mit z» nehmen,die ihm möglicher Weise bei seinem Gewerbe forderlich werdenkonnten. Von der Büchse trennte er sich nie; und selbst wenn ernur zu einer Angelfischerci ausging, so versah er den Kahn unab-ünderlich mit allem Zugehör, bis auf den Fcncrrost hinaus. DieseVorsicht war dem Jäger, der durch seine Jagdzüge oft weit überdie Grenzen seines gewöhnlichen Bezirkes hinaus geführt wurde,zur Gewohnheit geworden. Einige Jahre vor dem Zeitpunkte