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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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Sprecherin auf Luisens mildes Antlitz blickte, nuf welchem sichgleichfalls Neugierde ab,nulte.Wie viel? Bin ich nicht lange

genug ihr Hausgenosse gewesen, baß man mich Wohl hätte kennenlernen können?"

Elisabeth'S Haupt richtete sich langsam aus ihrer erkünsteltenHaltung anf, und der Blick der Verwirrung, der sich so lebhaftmit dem Ansdrucke der Theilnahme gemischt hatte, ging in einLächeln über.

Wir kennen Sic allerdings, Sir: Sie nennen sich OliverEdwards und haben, dem Bernehmen nach, meiner Freundin MißGrant mitgcthetlt, daß Sie ein Eingeborener wären-"

Elisabeth!" rief Luise, bis über die Schläfe erröthend, undwie Espenlaub bebend;Sie haben mich nicht recht verstanden,liebe Miß Temple; ich ich es war nur eine Vermnthungvon mir. Außerdem wenn Herr Edwards auch mit den Ein-geborenen verwandt ist, warum sollten wir ihm dieß zum Vorwurfmachen? Morin sind wir besser? Wenigstens ich, die ich nur dasKind eines armen heimathlosen Geistlichen bin."

Elisabeth schüttelte mit einem zweifelnden Lächeln ihren Kopfohne jedoch etwas zu erwtedern, bis sie des wehmüthigen Ausdrucksgewahrte, der, bei dem Gedanken an die Armnth und die Mühenihres Vaters, das Antlitz ihrer Gefährtin überflog; dann fuhr sie fort:

Nein, Luise; Ihre Demuth führt Sie zu weit. Die Tochtereines Dieners der Kirche sicht hoch genug, um Niemand über sichanzucrkennen. Weder ich noch Herr Edwards kann sich ganz zuIhres Gleichen zählen, wenn er nicht" fügte sie abermals lächelndbetim Geheimen ein König ist."

Ein treuer Diener des Königs der Könige, Miß Temple, istNiemand auf Erden untergeordnet," sagte Luise;aber doch gibt eseinen Unterschied der Stände, und ich bin nur das Kind einesarmen und freundlofen Mannes, das auf keine andere AuszeichnungAnspruch machen kann. Warum sollte ich mich also erhaben über