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niedergelassen hatte; erst als sie sich wieder erhob, feuerte er. Vielleichtwar es Zufall, vielleicht Geschicklichkeit, vielleicht aber Beides zugleich— genug, die Taube überpurzclte in der Luft und fiel mit einemzerbrochenen Flügel in den See herunter. Auf den Knall derBüchse sprangen die Hunde auf, und in wenigen Minuten legteSlut den Vogel noch lebend vor die Füße seines Herrn.
Diese Heldenthat Lederstrnmpfs ward mit großer Schnellig-keit über das ganze Feld hin kund, und die Schützen versammeltensich, um sich von der Wahrheit der Sache zu überzeugen.
„Was?" sagte der junge Edwards. „Ihr habt also wirklichmit einer einzigen Kugel den Flügel einer Taube getroffen?"
„Habe ich nicht früher schon Seeflunder im Augenblicke desUntertauchens geschossen?" erwicderte der Jäger. „Ist es dochzehnmal besser, nur das zu tödten, was man braucht, ohne seinPulver und Blei zu verschwenden, als in dieser heillosen Weiseauf Gottes Geschöpfe zu feuern. Doch ich bin wegen eineseinzigen Vogels herausgekommen; und Ihr wißt den Grund, warumich dieses kleine Wild liebe, Herr Oliver. Da ich nun habe, wasich brauche, so kann ich hcimgehen: denn die verschwenderischeWeise, die ihr alle anwendet, ist nicht nach meinem Geschmack,indem alles seinen Nutzen hat und nicht darum geschaffen ist, umzerstört zu werden."
„Du hast Recht, Ledersirumpf," rief Marmaduke; „und ichglaube, es ist nachgerade Zeit, dieser Verheerung ein Ziel zu stecken."
„Stecken Sie vorerst ihren Lichtungen ein Ziel; sind die Wäldernicht ebenso gut Werke Gottes als die Tauben? Man darf sie be-nutzen, aber nicht verheeren. Hat der Wald nicht die Bestimmung,Thiere und Vögel zu beherbergen? Und wenn der Mensch ihresFleisches, ihrer Haut und ihrer Federn bedarf, so hat er Gelegenheit,sich's zu holen. Doch ich will mit meinem Braten nach meinerHütte gehen, denn ich möchte keines von diesen harmlosen Thierenanrühren, die hier den Boden bedecken und mit ihren Augen so