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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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Wasser war von Myriaden wilder Zugvögel bedeckt, und währendich so ans meinem Bnchenaste ritt, sah ich eine Bärin mit ihrenJungen an das Ufer hinunter steigen, um ihren Durst zu stillen.Ich hatte während meiner Reise manchen Hirsch durch die Wäldergleiten sehen; aber nirgends konnte ich die Spur eines Menschenentdecken, selbst nicht von meinem erhöhten Standpunkt ans. ESgab noch keine der Lichtungen, der Hütten, der gewundenen Wege,die man jetzt antrifft nichts als Berge auf Berge und das Thalmit struppigem NeiSwerk erfüllt, dem nur hin und wieder ein Baum,welcher ungerne seine verblichenen Blätter falle» ließ, einiges Lebenmittheilte. Selbst der Snsqnehanna war damals noch von denhohen und dichten Urwäldern verborgen."

lind du warst allein?" fragte Elisabeth.Brachtest Du vielleichtdie ganze Nacht in diesem einsamen Zustande zu?"

Nicht doch, mein Kind," antwortete der Vater.Nachdemich mir die Landschaft ungefähr eine Stunde mit dem gemischtenGefühl der Freude und der Einsamkeit betrachtet hatte, verließ ichmeine Vogelstange und ging wieder den Berg hinab. Ich ließ meinPferd an den Zweigen weiden, die es erreichen konnte, während ichdie Ufer des Sees und die Gegend untersuchte, wo jetzt Templetonsteht. Wo jetzt meine Wohnnng liegt, befand sich eine Fichte vonungewöhnlicher Grüße. Eine Windlichtung hat sich von da aus bisan den See hin Bahn gebrochen, und meinem Auge stellten sichunr wenige Hindernisse in den Weg. Unter den Zweigen jenesBaumes nahm ich mein Mahl ein und war eben damit fertig ge-worden, als ich in der Nähe des östlichen Seeufers, unter dem Berge,Rauch aufsteigen sah. Dieß war die einzige Spur von der Nahe einesMenschen, welche ich bisher entdeckt hatte. Ich brach mir mühsamBahn bis zu der Stelle, wo das Feuer brannte, und fand daselbsteine rauhe Blockhütte an dem Fuße eines Felsens, in welcher sich auchSpuren des Bewohntseyiis vorfanden, obgleich ich keinen Insassensehen konnte."

Die Ansiedler. lg