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Fließ hin, des Holzes süß-S Blut,
Du sollst mir lulilg sieden.
Der Landmann Wucht bei Deiner Gluth,
DaS Brenzeln zu verhüten.
Der Ahorn ist ein fein Geschenk,
Gibt Nahrung, Dach und Feuer;
Sein Säftlein auf ein müd GelenkMacht die Bewegung freier.
Fließ hin u. s. w.
Was ist, fehlt ihm sein GIuS, der Mann —
Das Weib, fehlt ihr die Tasse?
Doch was die Tasse, was die Kanu',
Fehlt's an der Honigmassc?
Fließ hin u. s. w.„
Während der Absingung dieses Gereimscls scblllg Richard mitseiner Reitgerte, die er zwischen den Ohren seines Pferdes aufAnd ab bewegte, den Takt, und begleitete dieses wichtige Geschäftmit entsprechenden Beugungen seines Kopfes und Körpers. Ge-gen das Ende des Lieds konnte er sich nicht entbrechen, den Chormitznsiimmen, und bei der letzten Wiederholung in das „Fließ hinu. s. w." so lärmend cinzustimmen, daß der „Effekt" in Beziehungauf die ohrzerreißende Wirkung, keineswegs aber in Betracht derHarmonie wunderbar gehoben wurde.
„Bravo!" brüllte der Sheriff, in der gleichen Tonart; „einsehr schönes Lied, Billp Kirbp, und sehr schön gesungen. Wohast Du den Text her. Junge? Er hat wahrscheinlich noch mehrVerse, und Du kannst mir vielleicht eine Abschrift verschaffen."
Der Znckersieder, der in einiger Entfernung von den Pferdenauf seinem Felde beschäftigt war, wandte gleichgültig seinen Kopfum und musterte die näher kommende Gesellschaft mit einer wunder-samen Kaltblütigkeit. Da die einzelnen Individuen hart an ihmvorbei ritten, so nickte er jedem gutmüthig und vertraulich zu,