der Hauptbelustigungsort für die jungen Leute und die Damenbrachten manche Stunden auf demselben zu, indem sic sich vonRichard in einem einspännigen Schlitten umherfahren ließen. Auchder junge Edwards gesellte sich, wenn es der Schnee gestattete,hin und wieder der Gesellschaft bei, um sich die reine Luft derBerge zu Nutzen zu machen. Die Zurückhaltung des jungenMannes wich nach und nach; aber dach konnte es einem aufmerk-samen Beobachter nicht entgehen, daß ihn oft bittere Augenblickebeschlichen.
Elisabeth sah in den folgenden drei Monaten viele große Lich-tungen an den Seiten der Berge erstehen, da verschiedene Ansiedlerdaselbst, in der Sprache der Gegend, „ihren Pfercb aufgeschlagenhatten," während die zahllosen mit Weizen und Potaschenfäffernbeladenen Schlitten, welche durch das Dorf fuhren, einen deutlichenBeweis lieferten, daß diese Arbeiten nicht in'S Blaue hinein unter-nommen worden waren. Mit einem Worte — die ganze Gegendzeigte das rührige Treiben einer sich hebenden Ansiedelung, wosich auf den Straßen Fuhrwerke drängten, die bald HauSrath herbei-sührten, hin und wieder die lächelnden Gesichter von Weibern undKindern, welche sich in dem Reiz der Neuheit glücklich fühlten,zeigten, oder, mit den Produkten des Landes beladen, dem allge-meinen Markte in Albany zufuhren — in letzterem Falle eben soviele Schlingen, um AuSwanderungSlustige in die wilde Gebirgs-gegend zu locken, wo sie Glück unv Auskommen zu finden hofften.
Das Dorf war ein lebendes Bild der Geschäftigkeit. Mitdem Wohlstände der Umgegend nahm auch der der Handwerksleutezu, und jeder Tag war Zeuge einer weiteren Annäherung an dieSitten und Gebräuche einer längst bestehenden Stadt. Der Mann,welcher das Postwesen versah, schwatzte viel von seiner Station,und während des Winters sah man ihn wohl ein oder zweimal inseinem Schlitten einen einzelnen Paffagier durch die Schneehaufennach dem Mohawk hin fahren, an welchem wöchentlich zweimal