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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
Entstehung
Seite
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des angenehmen Gefühls, das unter solchen Umständen stets nureinem Zimmer, in welchem das Fener noch nicht zu glimmen auf-gehört hat, verbunden ist, zumalen, wenn sich Vorhänge, Läden undBettdecken vereinigen, um eine angenehme Temperatur zu unter-halten. Als Elisabeth eben ihre Augen im letzten Stadium derSchläfrigkeit noch einmal öffnete, ließ sich aus dem Brausen desWindes ein langes klägliches Geheul vernehmen, das für einenHund zu wild schien und doch eine große Aehnlichkcit mit den Lau-ten dieses treuen Thieres hatte, wenn die Nacht seine Wachsamkeitsteigert und seiner Unruhe eine gewisse Feierlichkeit verleiht. LuiseGrant drängte sich unwillkührlich näher an die junge Erbin, welche,als sie fand, daß ihre Gefährtin noch wache, mit leisem Tone»als fürchte sie mit ihrer Stimme irgend einen Zauber zu unter-brechen, zu sprechen begann.

Diese fernen Laute tönen so kläglich nnd doch schön. KönneneS wohl die Hunde aus Lederstrumpf's Hütte seyn?"

Es sind Wölfe, die sich von den Bergen an den See herun-ter gewagt haben," flüsterte Luise,nnd die nur durch die Lichtervon dem Dorfe abgehalten werden. Der Hunger trieb sie, solange wir hier sind, einmal des Nachts bis vor unsere Thüre^-Das war eine schreckliche Nacht! Aber Richter Temple's Reichthnin.-gewährt ihm zu viel Schutz, als daß man in seinem Hanse etwaszu fürchten hätte."

Die Absicht meines Vaters ist, auch die Wälder zu zähmen,"rief Elisabeth, indem sie die Decke zurückwarf und sich im Betteaufrichtetc.Wie schnell ist die Civilisation in die Fußstapfcn einerwilden Natur getreten!" fuhr sie fort, indem ihre Augen nichtnur über die Bequemlichkeiten, sondern auch über den Lurns ihresGemaches hinflogen, während ihr Ohr auf das fern von See hertönende Geheul horchte. Als sie jedoch fand, daß die Furcht derGefährtin auch ihr die Töne unheimlich machte, so legte sie sich wieder