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„Gut, aber das Wetter?" unterbrach ihn Marmaduke. „Wiesteht es mit dem Weiler draußen?"
„Je nun, wir haben den ganzen Tag Südwind gehabt, und-jetzt ist Alles so ruhig, als ob sein Blasebalg geborsten wäre; und'im Norden hängt ein Streifen über dem Berg, der vor einer kurzemWeile nicht größer als meine Hand war; und dann trieben dieWolken, als ob man ein Schönfahrsegcl gcpete, und die Sternekamen zum Vorschein, wie eben so viele Lichter und Leuchtthürme,welche uns den Wink geben, Holz zuzulegen; und wenn ich michanders aufs Wetter verstehe, so ist eS Zeit, ein tüchtiges Feueranzumachen, sonst zersprengt der Frost die Hälfte dieser Porter-und Weinflaschen im Schranke, noch ehe die Morgenwache aufzieht."
„Du bist eine verständige Schildwache," sagte der Richter.„So verfahre, wenigstens für diese Nacht, nach Gutdünken mitden Wäldern."
Benjamin that, wie ihm geheißen wurde; und noch ehe zweiStunden vergingen, erfuhr man, daß seine Vorsichtsmaßregelnnicht unnöthig gewesen waren. Der Südwind hatte sich in derThat ganz ausgeblasen, und eS war jene Windstille eingetreten,welche gewöhnlich eine bedeutende Witterungsverändcrung anzeigt.Lange vorher, ehe sich die Familie zur Ruhe begab, wurde dieKälte schneidend scharf, und als Monsieur Le Quoi aufbrach, umim Mondschein sein eigenes Nachtquartier aufzusuchcn, sah er sichgenöthigt, eine Wollendecke zu entlehnen, um seinen Körper dareinzu hüllen, trotz der vielen Kleider, mit denen er sich weislich fürdiese Gelegenheit vorgesehen hatte. Der Geistliche und seine Tochterblieben für die Nacht als Gäste in dem Herrenhaus, und die Nach-wehen der vorangegangenen Nachtschwärmerei veranlaßten die Herren,sich zeitig nach ihren Gemächern zurückzuziehen. Die ganze Familiewar daher schon lange vor Mitternacht in den Federn.
Elisabeth und ihre Freundin waren noch wach, als sie schonden Nordwestwind um das Gebäude heulen hörten, und erfreuten sich