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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
Entstehung
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schüttelten den Schnee von sich, und Alles schien mit fast zauber-hafter Schnelle seine ursprüngliche Farbe wieder anzunchmen.

Neunzehntes Kapitel.

»Und doch war Edwin kein gemeiner Knabe."

Bcattie.

Der Schluß des Christfestes im Jahre siebenzehnhundertdreiund-neunzig war stürmisch, aber verhältnißmäßig warm. Als die ein-brechende Nacht die Aussicht nach dem Dorfe verdüsterte, verließElisabeth das Fenster, wo sie mit einer Neugierde, welche durchdie flüchtigen Blicke auf die Waldschauplätze eher gesteigert als ge-mildert worden war, geweilt hatte, so lange noch ein Lichtstrahldie Spitzen der dunkeln Fichten säumte.

Ihren Arm in den von Miß Grant geschlungen, ging diejunge Dame des Herrenhauses langsam in der Halle auf und ab,sinnend über Scenen, die rasch an ihrer Erinnerung vorüber flogen,wobei ihre geheimsten Gedanken namentlich hin und wieder bei de»sonderbaren Begebnissen weilten, die zu der Einführung eines Mannesin die Familie ihres Vaters Anlaß gegeben hatten, dessen Beneh-men in einem so seltsamen Contraste mit seiner Lage zu stehen schien.Die anhaltende Hitze in dem Saale denn der große Umfangdesselben brauchte einen Tag, um sich zu verkühlen hatte ihrenWangen eine Röthe verliehen, die ihr nicht gewöhnlich war, wäh-rend auch Luisens milde und melancholische Züge unter einem leichten,rosigen Anflug erglänzten, der, dem eines Hektischen gleich, ihrerSchönheit ein schmerzliches Interesse verlieh.

Die Herren ließen sich an dem einen Ende der Halle die treff-lichen Weine des Richters Temple schmecken und entsandten häufigihre Blicke nach den Gestalten, die schweigend auf- und abgingen.Richard war lustig, bisweilen lärmend, der Major noch nicht aufder Glanzhöhe seiner Heiterkeit angelangt, während Marmaduke