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Der Rauch, der Knall und der Eindruck des Augenblicks ver-^hinderte die Zuschauer, des Ergebnisses sogleich gewahr zu werden;aber für Elisabeth blieb es kein Gehei,nniß, als sie ihren Ritter denSchaft seiner Büchse in den Schnee stoßen und seinen Mund sichzu dem bekannten stummen Lachen verziehen sah, worauf erganz kaltblütig sein Gewehr auf's neue zu laden begann. DieKnaben eilten nach dem Baumstumpfe und hoben den leblosen Trut-hahn in die Höhe, dessen Kopf nur noch an einem Lappen hing.
„Bringt das Thier her und legt es der Dame zu Füßen,"rief Ledcrstrumpf. „Ich habe in ihrem Namen geschossen und'der Vogel ist ihr Eigenthum."
„Nun, Ihr habt Euch als einen guten Sachwalter erprobt,""sagte Elisabeth — „so gut, Vetter Richard, daß ich Dir rathenmöchte, seiner Fähigkeit eingedenk zu seyn?"
Sie hielt einen Augenblick inne, und die Heiterkeit, welche ausihrem Gesichte strahlte, machte einem feierlichen Ernste Platz.Sie erröthete sogar ein wenig, als sie sich an den jungen Jägerwandte, und mit dem Zauber weiblicher Anmuth begann:
„Ich habe mein Glück nur versucht, um Zeuge von Leder-strumpf'S Geschicklichkeit zu seyn. Wollt Ihr den Vogel als einenkleinen Ersatz dafür annehmen, daß die erhaltene Beschädigung Euchhinderte, den Preis selber zu gewinnen?"
Den Ausdruck, womit der Jüngling dieses Geschenk aunahm,wagen wir nicht zu beschreiben. Er schien sich dieser freundlichenBegegnung zu fügen, ungeachtet eines starken inner» Dranges, dasGcgentheil zu thun. Er verbeugte sich und nahm das Opferschweigend von ihren Füßen auf.
Elisabeth reichte dem Schwarzen ein Silberstück als Entschä-digung für seinen Verlust, was abermals seine Wirkung auf das Mns-kelspiel des Negers nicht verfehlte, und erklärte sodann ihrem Be-gleiter, daß sie nach Hause zu gehen wünsche.
„Warte noch ein Weilchen, Väschen," rief Richard. „Es walten