man Non dein Himmel nicht weiter als einen Fetzen, vielleicht vonderGröße des Schönsahr-Segels, sclienkonnte. Wir lagen damals inHohlwellen, die groß genug waren» um die ganze brittische Flottebergen zu können."
„Ach! um Gotteswillen! und Ihr habt Euch nicht gefürchtet,Benjamin? Wie habt Ihr Euch denn durchgeholfen?"
„Gefürchtet? Wer zum Teufel, glaubt Ihr, wird sich dennfürchten, wenn ihm ein bischen Salzwaffer über dem Kopf zu-sammen schlägt? Und was das Durchhelfen anbelangt — je nun,als wir genug davon hatten und unsere Verdecke hübsch abgewa-schen waren, so riefen wir alle Matrosen auf; denn seht Ihr, dieWache unten lag in ihren Hängematten, gerade als ob sic in dem be-sten Schlafzimmer gewesen wäre; und so blieben wir eine geraumeWeile wach, drückten das Steuer luvwärts, ließen das Focksegelfallen uud fingen an zu laviren. Wie wir dann wieder so imGange waren, so frage ich Euch, Jungfer PrettyboneS, meintIhr wohl, daß cs da rascher ging oder nicht? Ich lüge nicht,wenn ich sage, daß ich das Schiff von einer Wellenspitze zurandern Hüpfen sah, gerade so wie die mit einer Flatterhaut ver-sehenen Eichhörnchen von einem Baume zum andern fliegen."
„Was? ganz aus dem Wasser heraus?" rief Remarkable, in-dem sie ihre zwei dürren Arme erhob und erstaunt die Finger auseinanderspreizte.
„Es war nicht so leicht aus dem Wasser heraus zu kommen,Jungfer Remarkable, denn die Sprühe flog so hoch, daß mannicht sagen konnte, was See und was Wolke war. So triebenwir'S wohl eine Stunde lang. Der erste Lieutenant kommandirtedas Schiff selbst, und außer dem Steuermann waren vier Schie-männer am Steuer beschäftigt, während sechs Matrosen von demVorderkastell indem Geschützraum bei den Aufhohlernblieben. Aber darSchiff hielt sich brav! O, es war ein herrliches Fahrzeug, JungferRemarkable! Ich hätte lieber in dieser einen Fregatte wohnenDie Ansiedler. 14