„Hast nichts z» fürchten, Vetter Duke," rief der genannteEhrenmann tn eigener Person. „Geschäfte können Einen bisweilenwarm halten, und wäre es der kälteste Abend, der je das Ge-birge eingecist hat. Betty, Euer Mann sagte mir, als wir dieKirche verließen, Eure Schweine würden schäbig. Ich habe daherein wenig nach dem Stall gesehen und mich überzeugt, daß demso ist, weßhalb ich nach Eurem Hause lief, Doctor, und mir vonEurem Jungen ein Pfund Bittersalz abwägen ließ, um es unterihre Tränke zu mischen. Ich wette einen Hirschziemer gegen eingraues Eichhörnchen, daß sie schon in einer Woche besser scynwerden. Und min, Frau Hollister, bin ich der Mann für einGlaS zischenden Flip'S."
„Dacht ich mir'S doch, Ihr könntet eines brauchen," versetztedie Wirthin; „er ist bereits gemischt und bedarf nur noch des Glüh-ciscnS. Lieber Sergeant, willst Du so gut seyn und mir dasEisen hcrübergeben? — Nicht das; das andere, das weiter imFeuer liegt. Du siehst ja, daß es schwarz ist. — So! jetzt ist'Srecht. Seht einmal her, ob eS nicht so roth ist, wie eine Kirsche."
Das Getränk wurde erhitzt, und Richard nahm es mit einerMiene hin, wie sie wohl Leute zu zeigen pflegen, die etwas rechtKluges anSgeführt zu haben meinen, zumal wenn sie den Brannt-wein lieben.
„Ah, Betty, Ihr habt eine Hand, wie gemacht zum Flip-mischen," rief Richard, nachdem er sich ein bischen ausgeschnaubthatte. „Sogar das Eisen gibt ihm einen Wohlgeschmack. Da,John, trink, Mensch, trink! Ich und Du und der Doctor Toddhaben diesen Abend an der Schulter des jungen Menschen ein.Meisterstück geliefert. Duke, ich habe in Deiner Abwesenheit einLied gemacht, — 'S gibt nicht alle Tage zu lhun, und da hatman schon Zeit für so etwas. Ich will Dir einen Vers oder zweiVorsingen, obgleich ich mich noch nicht ganz für die Melodie ent-schieden habe. —