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eine Stunde, bis endlich die Gäste anfstanden und sich auf'sfreundlichste verabschiedeten. An der Thüre trennten sie sich undMohcgan schlug den Weg nach dem Dorfe ein, während derJüngling dem See zuging. Der Geistliche blieb vor seinem Hausestehen und sah der dahingleitenden Gestalt des alten Häuptlingsnach, der sich mit einer für seine Jahre erstaunlichen Geschwindig-keit in dem tiefen Pfade hinbewegte; sein schwarzes, starres Haarwar noch über dem durch die Wollendecke gebildeten Ballen sichtbar,der sich bisweilen in dem Silberlichtc des Mondes kaum von demSchnee unterscheiden ließ. An der hintern Seite des Hauses be-fand sich ein Fenster, welches sich nach dem See hin öffnete; undhier wurde Luise von ihrem Vater gefunden, wie sie aufmerksamin der Richtung der östlichen Berge nach irgend einem Gegenstandblickte. Er näherte sich ihr und bemerkte die Gestalt des jungenJägers in der Entfernung von einer halben Meile, wie sie mitgroßen Schritten über das weite Schneefeld, welches das EiSbedeckte, gerade nach der Stelle hinstreifte, wo, wie er wußte,Lederstrumpf'S Wohnung am Rande des Sees unter einem Felsenlag, dessen Gipfel mit Fichten und Tannen bedeckt war. Imnächsten Augenblick verloren sich die Umrisse des Fremden in demSchatten überhängender Bäume und kamen nicht wieder zumVorschein.
„Es ist wunderbar, wie lange sich die Neigungen des Wildenin diesem merkwürdige» Geschlechte fortpflanzen," sagte der guteGeistliche; „aber wenn er fortfährt, wie er angefangen, so wird erdennoch zuletzt Herr darüber werden. Erinnere mich daran, Luise,daß ich ihm bei seinem nächsten Besuche die Predigt -gegen dieGefahren des Götzendienstes* leihe."
„Gewiß, lieber Vater, Sic glauben nicht, daß er je zu derGottesverehrung seiner Vorfahren zurückkehrt?"
„Nein, mein Kind," eutgegnete der Diener der Kirche, indemer seine Hand mit einem liebevollen Lächeln auf ihre gelben Locken