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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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Einige thaten cS Wohl hin und wieder, aber bei weitem die Mehr-zahl rührte sich nicht. Sie ließ es zwar nicht an Aufmerksamkeitfehlen, aber es war eine Art von Aufmerksamkeit, welche dieHandlung eher für ein Schauspiel ansah, als für eine GotteS-verehrnng, an der man Thcil nehmen müsse. Von seinem Küsterverlassen, fuhr Herr Grant fort zu lesen, ohne daß sich übrigenseine Antwort vernehmen ließ. Er hielt die kurzen und feierlichenPausen, die jeder Bitte folgten, ein, aber keine Stimme respon-dirtc dem beredten Gebet des Geistlichen.

Elisabeth'S Lippen bewegten sich, aber sie brachten keine Wortehervor. An den Gottesdienst der Kirchen in Neu-Uork gewöhnt,wurde ihr das Störende dieses Umstands ungemein peinlich, alsauf einmal eine leise, sanfte Frauenstimme die Worte des Priesterswiederholte:Wir haben unterlassen diejenigen Dinge, welche wirhätten thun sollen." Verwundert, eine Person ihres eigenen Geschlechtsan diesem Orte zu finden, die sich über die angebornc Schüchtern-heit erheben konnte, wandte Miß Temple ihre Augen nach derBetenden, und bemerkte in kleiner Entfernung von sich selbst einjunges Frauenzimmer auf den Kniecn, die ihr Gesicht dcmüthigauf ihr Gebetbuch senkte. Das Aeußerc dieser Fremden dennfür Elisabeth war sie dieß im buchstäblichen Sinne des Wortes-war leicht und zart, ihr Anzug nett und anständig, und ihr Gesichtweckte, trotz seiner Bläffe und Ergriffenheit, durch seinen angenehmenund wehmüthigen Ausdruck eine tiefe Theilnahme. Bei einerzweiten und dritten Bitte vertrat sie gleichfalls die Stelle desChors, als auf einmal die kräftigen Töne einer Männerstimmevon der andern Seite des Betsaales mit einstünmten. Miß Templeerkannte im Augenblick die Stimme des jungen Jägers, nnd ihreMnthlosigkeit bekämpfend, vereinigte sie ihre schwachen Laute mitdenen der beiden andern Beter.

Diese ganze Zeit über hatte Benjamin emsig in seinemGebetbuche geblättert, aber unglücklicher Weise die rechte Stelle