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Liese einfachen Waldbewohner mit den Fremden vereinte, die sovorübergehend unter ihnen verweilt hatten, konnte sich nicht so baldlösen. Jahre vergingen, ehe die sagenhafte Neberltescrnng von demweißen Mädchen und dem jungen Krieger der Mohikaner aufhörte,den Delaware» lange Nächte und ermüdende Märsche zu verkürzen,oder ihre Jünglinge und ihre Tapferen mit dem Verlangen nachRache zu erfüllen. Auch Diejenigen, welche in diesen bedeutendenErlebnissen eine weniger hervorragende Rolle gehabt hatten, wurdennicht vergessen. Durch Vermittlung des Kundschafters, welcher nochJahre nachher eine Art von Mittelglied zwischen ihnen und dercivilisirten Welt bildete, erfuhren sie als Antwort auf ihre Erkun-digungen, daß das ,graue Haupt< bald zu seinen Vätern versammeltworden sey, darniedcrgedrückt, wie sie irrig glaubten, durch seinUnglück im Kriege: und daß die ,offene Hand< seine überlebendeTochter weit hinweg nach den Niederlassungen der Blaßgesichtcrgeführt habe, wo ihre Thränen endlich aufgehört hätten zu fließen,dem lieblichen Lächeln weichend, das ihrer heiteren Natur besserziemte.
Doch diese Begebenheiten fallen in eine Zeit, welche außerdem Bereiche unserer Erzählung liegt. Von allen Gefährten seinerFarbe verlassen, kehrte Hawk-cye an den Ort zurück, wohin ihnseine Neigungen mit einer Gewalt zogen, wie sie kein blos einge-bildetes Band der Einigung schaffen konnte. Er kam noch ebenznr Zeit, einen Abschiedsblick auf Uneas' Züge zu werfen, den die'Delawaren bereits in seine letzten Pclzgewänder hüllten. Sichielten eine Weile inne, um dem beherzten Waidmann seinen zögern-den Blick der Sehnsucht nicht zu verkümmern, und der Leib wurdeeingchüllt, um nie mehr aufgedeckt zu werden. Dann folgteein zweiter feierlicher Zug, und die ganze Nation versammelte sichum das vorläufig gewählte Grab des Häuptlings — vorläufig,denn seine Gebeine sollten einst in kommenden Tagen unter denenseines eigenen Volkes ruhen.