loSzustürzen. Der Angriff bestand bei einer so knnstlosen Weise, Kriegzu führen, allein darin, von Versteck zu Versteck zu springen, näherund näher an den Feind: dies geschah alsbald und mit Glück.Die Huronen mußten sich zurückzichen, und die Scene des Kampfeszog sich reißend schnell von dem offenen Waldgrunde, aus dem sieAnfangs gewesen war, nach einem Dickichte, wo die Angegriffenensich wieder halten konnten. Hier spann sich der Streit hartnäckigfort: wie es schien, mit zweifelhaftem Ausgang. Non den Dela-waren war zwar noch Niemand gefallen, aber ihr Blut floß reich-lich, in Folge ihrer unvortheilhaftcn Stellung.
In diesem bedenklichen Augenblick gelang es Hawk-eye hinterdenselben Baum zu schlüpfen, der auch Heyward deckte; die meistenseiner Krieger waren im Bereiche seiner Stimme, etwas zurRechten, wo sie ein rasches, aber wirkungsloses Feuer auf ihregeschützten Feinde unterhielten.
„Ihr seyd noch ein junger Mann, Major!" sprach der Kund-schafter, indem er des Wildtödters Kolben ans die Erde senkte und,von seinen Mühen etwas erschöpft, sich auf das Rohr stützte; „undes kann Euch einmal beschieden werden, Truppen gegen diese Schelme,die Mingos, zu führen. Hier habt Ihr die ganze Philosophie einesJndianerkampfes! Sie besteht hauptsächlich in einer flinken Hand,einem scharfen Auge und einer guten Deckung. Nun, wenn Ihreine Compagnie königlicher Amerikaner hier hättet, was würdetIhr sie unter diesen Umständen thun lassen?" —
„Das Bajonett müßte eine Bahn brechen!"
„Ja, als Weißer sprecht Ihr da ganz vernünftig: aber indiesen Wildnissen muß man sich fragen, wie viel Menschenlebenman schonen kann. Nein — das Pferd,"*» fuhr der Kundschafter,
» In den amerikanischen Wäldern laß: sich die Reiterei wohl verwenden,da sic nur ganz kleines »nterliol, und wenig verschlungene Gesträuchehaben. Hawk-epe's Plan i > der, welcher i» den Kämpfen zwischenden Weißen und den Indianern immer vom besten Erfolge war: