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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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standhaften Dulders, -welches eine tiefe Fleischwunde von einer derKugeln erhalten, emporhielt;aber ein haar gequetschte Erlenblätterwerden Wunder darauf thun. Indessen will ich ein Wampum-Stückdarauf binden! Frühe hast du das Kriegshandwerk begonnen,wackrer Junge, und wirst ohne Zweifel eine gute Anzahl ehren-voller Narben mit in dein Grab nehmen. Ich kenne manche jungeMänner, die schon Skalpe abzogen und kein solches Zeichen aufzu-weisen haben. Geh," sprach er, nachdem er ihm den Arm ver-bunden hatte,aus dir wird dereinst ein Häuptling werden."

Der Knabe entfernte sich, stolzer auf das Blut, das an ihmherabfloß, als der eitelste Höfling auf sein rothes Band sehn kann,und wandelte unter seinen Gespielen umher, ein Gegenstand desNeides und allgemeiner Bewunderung.

Aber in einem Augenblick, wo so ernste und wichtige Pflichtenmahnten, fand dieser einzelne Zug jugendlichen MutheS nicht dieBeachtung und das Lob, die ihm in günstigeren Zeiten zu Theilgeworden wären. Er hatte jedoch dazu gedient, die Delawarenüber die Stellung und die Absichten ihrer Feinde zu unterrichten.Sofort wurde eine Abtheilung von Plänklern, einer solchen Aufgabebesser gewachsen, als der schwache, wenn gleich mnthvolle Knabe, ab-geordnet, um die Laurer zu vertreiben. Dies war bald gethan: denndie meisten Hnroncn hatten sich von selbst zurückgezogen, sobald siesich entdeckt sahen. Die Delawaren folgten ihnen eine ziemliche Streckeweit von dem eigenen Lager weg und warteten dann weiterer Be-fehle, um nicht in einen Hinterhalt geleitet zu werden. Da beideTheile sich verborgen hielten, so wurde der Wald wieder so stillund ruhig, als ihn ein milder Sommermorgen uud tiefe Einsam-keit nur immer machen konnten.

Der ruhige und doch ungeduldige Nncas versammelte jetzt seineHäuptlinge nnd verthcilte seine Streitmacht. Er stellte ihnenHawk-eye als einen oft erprobten Krieger vor, der unbedingtesVertrauen verdiene. Als er fand, daß sein Freund günstig