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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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ein zweites ausersehcn scyn. Da ihm dieser entscheidende Angen-blick wenig oder leine Zeit znr Ileberlegnng ließ, war er schnellbestimmt, seinen unschätzbaren Frennd zn schirmen, welche Gefahrauch aus ihn fallen möchte. Ehe er jedoch Zeit zu sprechen hatte,wurde dieselbe Frage lauter und mit klarerem Ausdruck wiederholt.

„Gebt uus Waffen," antwortete der junge Mann stolz, „undlaßt uns in jene Wälder dort gehen. Unsere Thaten sollen für unssprechen."

„Das ist der Krieger, dessen Name unsere Ohren erfüllt hat!"sprach der Häuptling, Heyward mit jener neugierigen Theilnahmebetrachtend, die so natürlich ist beim Anblick eines Mitmenschen,den Verdienste oder Zufall, Tugenden oder Verbrechen berühmtgemacht haben. „Was hat den weißen Mann in das Lager der De-laware» geführt?"

„Meine Nvth. Ich kam um Nahrung, Obdach und Freunde."

„Das kann nicht seyn, die Wälder sind voll vou Wild. DasHaupt eines Kriegers bedarf keines Obdachs, als des unbewölktenHimmels; und die Delawaren sind die Feinde und nicht die Freundeder Jengeese. Geh —dein Mund hat gesprochen, aber dein Herzsagte Nichts."

Duncan, ein wenig verlegen, wie er fortfahren sollte, schwieg;der Kundschafter aber, welcher aufmerksam die ganze Zeit über zu-gehört hatte, trat muthig hervor und erwiedertc:

„Daß ich auf den Nuf l,a lonxue ltarabine nicht antwortete,hatte seinen Grund nicht in Scham oder in Furcht: denn wederdie eins, noch die andere ziemt dem Manne von Ehre. Aber ichgestehe den Mingos nicht das Recht zu, Dein einen Namen zugeben, dessen Freunde seiner Gaben in diesem Betreff nicht unein-gedenk geblieben sind; zudem ist ihr Name eine Lüge; mein Wild-tüdter ist ein gezogenes Rohr und kein Carabiner. Ich bin derManu, der von seiner Verwandtschaft den Namen Nathanael er-halten hat, den Ehrennamen Hawk-eye von den Delawaren, die