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Sonne ein geschäftiges Volk, eifrig in Anspruch genommen von dengewöhnlichen Vorbereitungen für den Mittag. Die Weiber ranntenvon Hütte zn Hütte, die Einen ihren Morgenimbiß bereitend, An-dere eifrig daran, ihren Anzug zu vervollständigen, die meisten aberin hastigem Flüstern mit ihren Freundinnen.
Die Krieger standen unlhätig in Gruppen beisammen, mehrnachdenksam, als gesprächig, und wenn je ein Paar Worte fielen,so geschah es im Tone von Männern, die ihre Meinung zuvorgehörig erwogen haben. Die Jagdgeräthc lagen in Menge zwischenden Hütten; aber Niemand schickte sich an, sie zn benützen. Hier undda prüfte ein Krieger seine Waffen mit einer Aufmerksamkeit, wie sieselten vorkommt, wenn man keinem andern Feinde, als dem Thicredes Waldes begegnen will. Gelegentlich hefteten sich die Augen einerganzen Gruppe ans eine große, stille Hütte mitten im Dorfe, als obsie den Gegenstand ihrer gemeinsamen Gedanken in sich schlöße.
Während dieser Scene erschien plötzlich an dem äußersten Endedes Felscngrundes, der die Fläche des Dorfes bildete, die Gestalteines Mannes. Er war unbewaffnet, und seine Bemalung wareher darauf berechnet, den natürlichen Ausdruck seiner strenge» Zügezu mildern, als zu erhöhen. Sobald er von den Delawaren gesehenwerden konnte, blieb er stehen und machte ein Zeichen der Freund-schaft, indem er den Arm gen Himmel emporwarf und dannbedentungövoll ans die Brust sinken ließ. Die Bewohner des Dorfeserwiederten seinen Gruß mit einem leisen Gemurmel des Willkommsund munterten ihn durch ähnliche Zeichen freundlicher Gesinnungauf, näher zn komme». Ermuthigt durch diese Zusicherungen ver-ließ die dunkle Gestalt den Rand der natürlichen Felsenterraffe,wo sie einen Augenblick verweilt hatte, in dunkeln Umrissen gegenden sich röthenden Morgenhimmcl gezeichnet, und trat würdevollmitten in den Umkreis der Hütte». Während der Mann sich näherte,hörte man Nichts, als das Klirren der kleinen silbernen Zierrathcn, dieHals und Arm schmückten, und das Klingen der Glöckchen, die seine