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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Vernichtung aller derer, die sie zu hassen Grund hätten, werdeansdehnen lassen. Kurz er wußte das kriegerische Element mitder Politik, das Klare mit dem Dunkeln so zu vermischen, daß erder Vorliebe beider Parteien schmeichelte und Jeder Hoffnungenübrig ließ, während keine sagen konnte, daß sie seine Absichtenvollkommen verstehe.

Der Redner oder Staatsmann, der einen solchen Stand derDinge hcrbeizuführcn weiß, ist gemeiniglich bei seinen Zeitgenossenbeliebt, wie ihn auch die Nachwelt ansehen mag. Alle merkten,daß mehr zu Grunde lag, als ausgesprochen wurde, und Jederglaubte, die verborgene Meinung voranssetzen zu dürfe», die seineFassungskraft oder seine Wünsche ihm an die Hand gab.

Bei dieser günstigen Stimmung der Gcmüther war es keinWunder, das Magna die Oberhand behielt. Der Stamm erklärtesich bereit, mit Besonnenheit zu Werke zu gehen, und die Leitungdes ganzen Unternehmens wurde einstimmig einem Häuptling über-tragen, der zu so weisen und verständlichen Hülfsmitteln geführt habe.

Magna hatte ein großes Ziel seiner verschmitzten und unter-nehmenden Politik erreicht. Er hatte nicht nur den Grund wiedergewoüuen, den er in der Gunst seiner Landsleute verloren gehabt,sondern sah sich selbst an die Spitze der Angelegenheiten gestellt.Er war in Wahrheit ihr Herrscher, und so lange er seine Popula-rität behaupten konnte, war kein Monarch der Erde unumschränkter,besonders so lange sein Stamm sich im Feindeslands befand.Er warf daher das Ansehen eines Berathers ab und nahm denErnst und die Würde an, die ihm nöthig schienen, um ein so wich-tiges Amt zu stützen.

Lauser wurden nach verschiedenen Richtungen abgeordnet, umsich zu unterrichten: Kundschafter mußten sich dem Lager der Dela-ware» nähern und es ausspähen; die Krieger wurden nach ihrenWohnnngcn entlassen, mit dem Bedeuten, daß man ihrer Dienstebald benöthigt seyn werde; die Weiber und Kinder erhielten den