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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Dorf. Uncas warf seine Haut ab und schritt in seinem eigenenschöngesorinten Gliederbaue weiter. Hawk-eyc schlug ihn leicht aufdie Schulter und glitt voran.

Jetzt mögen die Teufelskindcr unsere Fährte finden!" sagteder Kundschafter, indem er zwei Büchsen mit allen nöthigen Er-fordernissen unter einem Busch hervorzog, seinen Wildtödter schwangund Uncas die andre Waffe hinhielt;zwei wenigstens laufen demTode in die Arme."

Gleich Jägern, die des Wildes harren, ihre Gewehre nieder-haltend, eilten sie fort und waren bald in der Dunkelheit desWaldes begraben.

Sieben,nidzwanzigstes Kapitel.

Antonius.Ich will inir's merken:

Wenn Cäsar sagt: thu dies, so ist's gethan.

Julius Eäsar.

Die Ungeduld der Wilden, welche um llncas' Gcfängnißhütteschleuderten, hatte, wie wir gesehen haben, ihre Furcht vor demHauche des Beschwörers überwunden. Vorsichtig und mit klopfendemHerzen stahlen sie sich an eine Spalte heran, durch welche derschwache Schein des Feuers flimmerte. Mehrere Minuten hielte»sie Davids Gestalt für die ihres Gefangenen, bis es kam, wieHawk-eye voransgesehen hatte. Müde, die Enden seiner langenPerson so nahe beisammen zu halten, ließ der Sänger seinenuntern Gliedmaßen Freiheit, bis einer der unförmlichen Füße mitder Glutasche in Berührung kam und sie bei Seite schob. Zuerstglaubten die Huronen, der Delaware sey durch Zauberkraft so ent-stellt worden. Als aber David, der nicht an Beobachtung dachte,seinen Kopf nmwandte und sein mildes, ehrliches Antlitz statt derstolzen Züge ihres Gefangenen sehen ließ, da hätte es mehr denn der