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immer so leicht bei einem Indianer zu befolgen, wie bei einemMitchristcn. Nun, Gott segne Euch, Freund; Ihr scyd, glaub' ich,nicht eben aus einer falschen Fährte, betrachtet man die Sacherecht, wenn Ihr die Ewigkeit Euch immer vor Augen haltet.Freilich kommt viel auf die Natnrgaben an und die Stärke derVersuchung."
Mit diesen Worten kehrte der Kundschafter um und schüttelteDavid herzlich die Hand. Nach dieser Freundschaftsbezeigung ver-ließ er, von dem neuen Darsteller des Bären begleitet, die Hütte.
Sobald sich Hawk-eye unter den Augen der Huronen befand,richtete er seine hohe Gestalt nach der unbeholfenen Weise Davidsempor, reckte seinen Arm aus, als ob er den Takt angeben wollteund begann eine Art Nachahmung seines Psalmgesangs. ZumGlück für den Erfolg dieses mißlichen Versuchs hatte er es mitOhren zu thun, die an den süßen Wohlklang harmonischer Tönewenig gewöhnt waren: sonst hätte sich dieses klägliche Beginnenunfehlbar entdeckt. Sie mußten in eine gefährliche Nähe mit derdunkeln Gruppe der Wilden gelangen, und je mehr sie heran-schritten, desto lauter ertönte des Kundschafters Stimme. Als siezunächst au de» Feinden waren, streckte der Hurone, welcher eng-lisch sprach, den Arm aus und hielt den vermeintlichen Sing-meister an. "
„Der Hund von Delawarer —" sprach er, sich vorwärtslehnend,um den Ausdruck des Andern durch das Dämmerlicht zn erkennen:„fürchtet er sich? Werden die Huronen Seufzer von ihm hören?"
Ein so entsetzlich natürliches Brummen aber erscholl in diesemAugenblick ans dem Bärenrachen, daß der junge Indianer seinenMann losließ und bei Seite fuhr, als wollte er sich erst überzeugen,ob, was vor ihm hertrollte, ein wirklicher Bär oder eine Nachah-mung sey. Hawk-eye, in der Furcht, seine Stimme möchte ihnden schlauen Feinden verrathen, benützte die Unterbrechung mitFreuden zu einer neuen musikalischen Produktion, die in der Sprache