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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
Entstehung
Seite
374
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Nim Freund," sprach Hawk-cye, au David sich wendend,ein Kleidcrtansch wird Euch sehr lieb sepn, sintemal Ihr Euchan diese Nothbchelfe der Wildniß doch nicht recht gewöhnen könnet.Da nehmt mein Jagdhemd und meine Mütze, und gebt mir EureDecke und Euren Hnt dafür. Auch Euer Buch, Eure Brille undEuer Tutinsirumeut müßt Ihr mir anvertranen, und treffen wiruns je in besseren Zeiten wieder, so sollt Ihr Alles zurückerhaltenund meinen besten Dank obendrein."

David überließ ihm diese verschiedenen Dinge mit einer Bereit-willigkeit, die seinem Edelmnlh große Ehre gemacht Haben würde,hätte er nicht in mancher Hinsicht bei dem Tausche gewonnen.Hawk-cye bedurfte nur kurzer Zeit, die erborgten Kleider anzulcge»,und als seine rastlosen Augen hinter den Glaser» verborgen waren,der dreieckige Castorhut sein Haupt überragte, so konnte er, da beidetu ihrer Statur nicht zu verschieden waren, beim Sternenlicht Wohlfür den Sänger gelten. Sobald diese Vorkehrungen getroffenwaren, wandte sich der Kundschafter an David und gab ihm zumAbschiede seine Vcrhaltungsregeln.

Seyd Ihr von Natur sehr furchtsam?" fragte er ihn mitderbem Frcimuth, um sich erst das ganze Verhältniß angemessenklar zu machen, ehe er eine bestimmte Vorschrift zu geben wagte.

Meine Bestrebungen sind friedlich und meine Gemüthsart,wie ich in Demuth glaube, neigt sich hauptsächlich zur Milde undLiebe," versetzte David, etwas verletzt durch diesen unmittelbarenAngriff auf seine Männlichkeit;aber Keiner kann mir nachsagcn,daß ich selbst in den größten Nöthen mein Vertrauen auf denHerrn verloren hätte."

Die Hauptgefahr wird Euch in dem Augenblick drohen, wodie Wilden finden werden, daß sie betrogen sind. Schlägt manEuch da nicht ans das Haupt, so schützt Euch Euer Geisteszustand;und Ihr könnt dann mit gutem Grund erwarten, in Eurem Bettezu sterben. Wenn Ihr bleibt, so müßt Ihr Euch hier in den