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seine Laune plötzlich geändert zu haben. Statt unzufrieden fortzu-brummen, oder weitere Zeichen von Unwillen zu geben, schütteltees gewaltig seinen zottigen Pelz, wie von einem seltsamen, innernKrampfe ergriffen. Mit seinen Ungeheuern, schwerfälligen Tatzenkraute es täppisch an der grinsenden Schnauze, und während Hey-ward seinen Bewegungen mit ängstlicher Wachsamkeit folgte, fielder grimmige Kopf auf die eine Seite und statt seiner erschien dasehrliche, kecke Gesicht des Kundschafters, der von Grund des Herzensund auf seine eigenthümliche Weise in ein heiteres Lachen ausbrach.
„St!" sprach der vorsichtige Waidmann, Heyward's Ausrufder Neberraschnng hindernd; „die Schelme sind noch in der Nähe,und jeder Laut, der nicht zu eurer Zauberei paßte, brächte denganzen Hausen zu uns zurück!"
„Erklärt mir erst den Zweck dieser Mummerei; und warumIhr ein so verzweifeltes Abenteuer gewagt habt."
„Ach, Vernunft und Berechnung werden oft vor dem Zufallzu Nichte!" versetzte der Kundschafter. „Weil aber 'ne Geschichteimmer mit dem Anfang beginnen soll, will ich euch Alles in guterOrdnung erzählen. Als wir uns trennten, brachte ich den Com-mandanten mit dem Sagamoren in ein altes Biberquartier, wo sievor den Hnroncn sicherer sind, als sie in dem Fort Edward wären:denn eure Indianer vom hohen Nordwesten her, die noch nicht vielKrämer unter sich gehabt haben, hegen stets Achtung vor demBibergeschlecht. Dann gingen wir, wie besprochen, nach dem andernLager ab; habt ihr den Jungen gesehen?"
„Zu meinem großen Leidwesen! — Er ist gefangen und ver-urtheilt mit Sonnenaufgang zu sterben!"
„Ich besorgte immer, daß es so mit ihm kommen würde!"sagte der Kundschafter in minder zuversichtlichem und minder hei-terem Tone. Bald aber gewann er die natürliche Festigkeit seinerStimme wieder und fuhr fort: „sein Mißgeschick ist der eigentlicheGrund meines Hierseyns: denn es wäre eine Schande, einen