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möchte ihm selbst verderblich werden, verließ Dnncan ohne Verzugseinen Platz und fvlgte dem Haufen, der sich unmuthig und düsternach den Wohnungen zog, einer schaulustigen Volksmenge ähnlich,die vergeblich auf eine Hinrichtung gewartet hat. Neugierde odervielleicht ein besseres Gefühl trieb ihn, sich dem Fremden zu nähern.Dieser hielt mit einem Arm den schützenden Pfosten umschlungenund athmetc nach seiner verzweifelten Anstrengung tief und schwer,doch zu stolz, das geringste Zeichen des Leidens von sich zu gebe».Er war jetzt durch eine unvordenkliche und heilige Sitte geschützt,bis der Stamm in voller Versammlung sein Schicksal berathen undentschieden hatte. Wenn man übrigens ans der Stimmung derer,die den Platz umgaben, Schlüsse ziehen dürfte, so war das Ergebnißleicht vorauszusehen.
Kein Schimpfwort gab es in der Huroncnsprache, das die ge-täuschten Weiber nicht gegen den glücklichen Fremden verschwen-derisch ausgestoßen hätten. Sie höhnten seine Anstrengungen undsagten ihm mit bitterem Spott, daß seine-Füße besser als seineHände seycn; daß er Flügel verdiente, da er weder Pfeil nochMesser zu kennen scheine. Der Gefangene gab ans alles dies keineAntwort, sondern begnügte sich, eine Stellung zu beobachten, inder sich Würde wunderbar mit Verachtung mischte. Diese Ruhe so-wohl, als das gute Glück des Gefangenen erbitterten die Weiber gleichsehr, ihre Worte erstickten und gingen in ein schrilles, durchdringendesGeheul über. Gerade jetzt drang die geschäftige Alte, welche dieVorsicht gebraucht hatte, das Gesträuch in Brand zu stecken, durchdie Menge und machte sich vor dem Gefangene» freie Bahn. Dieschmutzige und verwitterte Erscheinung dieser Nnholdin mochte leichtauf ein Vorhandenseyn übermenschlicher Kräfte schließen lassen.Ihr leichtes Gewand znrückwerfend, streckte sie höhnisch ihrenlangen knöchernen Arm vor und rief, um dem Gegenstand ihrerSchmähungen verständlicher zu werden, in der Sprache derLenapen: