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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Bewunderung nach, schüttelte dann bedenklich das Haupt, wandtesich und begab sich mit seinen Begleitern in den Schutz des Waldes.

Der Weg, den Duncan und David gingen, führte gerade überdie Lichtung längs des Biberteiches hin. Als Heyward sich alleinmit einem Menschen sah, der, bei seiner Einfalt, so wenig imStande war, in Fällen der Noth Beistand zu leisten, fing er an,der Schwierigkeiten seiner Aufgabe sich erst recht bewußt zu werden.Das verschwindende Tageslicht erhöhte noch das düstere Aussehen deröden und rauhen Wildniß, die sich nach jeder Richtung hin erstreckte,und selbst die Stille der kleinen, so stark bevölkerten Hütten hatteetwas Unheimliches. Während er diese stannenswerthen Baue unddie wundervollen Vorsichtsmaßregeln ihrer scharfsinnigen Bewohnerbetrachtete, drang sich ihm ans, daß selbst die Thiere in dieser weitenWildniß einen Instinkt besäßen, der sich beinahe der Vernunft desMenschen vergleichen dürfe, und konnte nicht ohne Bangigkeit anden ungleichen Kamps denken, in den er sich so unbesonnen gestürzthatte. Dann trat wieder in glühenden Farben Alicens Bild, ihrUnglück, die Gefahr, in der sie schwebte, vor seine Seele, und allesBedenkliche seiner eigenen Lage war vergessen. Er munterte Davidauf und ging mit dem leichten, kräftigen Schritt unternehmendenJünglingsmnthes dahin.

Nachdem sie beinahe in einem Halbkreis um den Teich gegan-gen waren, verließen sie den Lauf des Wassers und erstiegen einekleine Anhöhe auf der Niederung, über welche sie wunderten. Binneneiner halben Stunde kamen sie an den Saum einer zweiten Lichtung,wie es schien, gleichfalls das Werk der Biber, von diesen scharf-sichtigen Thieren aber wahrscheinlich aus irgend einem Grunde umder günstigern Stelle willen, die sie jetzt inne hatten, verlassen.Ein sehr natürliches Gefühl ließ Duncan einen Augenblick zögern,als scheue er sich, den Schutz des Waldpfads aufzugebcn, einemManne gleich, der alle seine Energie für ein gewagtes Unternehmenausbietet, in welchem er ihrer, wie er sich insgeheim sagt, in