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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Es lag vielleicht in diesem Gedanken etwas, was seiner eigenenkühnen Natur und >ener geheimen Vorliebe für verzweifelte Abenteuerzusagte. Diese war mit seiner Ehrsahrung gestiegen, bis Wagnißund Gefahr ihm gewissermassen zum Lebensbedürfnis? gewordenwaren. Statt dem Plane Duncans sich weiter entgegenznsetzen,schlug seine Stimmung plötzlich um und er bot sich zur Mthülfe an.

Kommt," sprach er wohlwollend lächelnd!dem Bock, der in'SWasser will, muß man vorangchen, nicht folgen. Chlngachgvokhat so viele Farben, als die Frau eines Jngenicurofsszicrs,der die Natur auf Papierschnitzcl malt, so daß die Berge wieHaufen verdorbenen Heues anssehen, und man den blauen Himmelmit den Händen erreichen könnte. Der Sagamore kann auchgut damit umgehen. Setzt euch da auf den Baumstamm, und ichwette meinen Kopf, er macht noch schneller einen natürlichen Narrenans euch, so daß Ihr euch selbst gefallen sollt."

Dnncan gehorchte, und der Mohikaner, welcher der Unterre-dung aufmerksam zugehört hatte, unterzog sich gerne dem Geschäft.Lange geübt in all den feineren Künsten der Eingebornen, zog ermit großer Gewandtheit und Schnelligkeit jene fantastischen Schat-tenlinicn, welche die Wilden als ein Zeichen fröhlicher und scherz-hafter Gemnthsstimmnng zu betrachten pflegen. Jeder Zug, dermöglicher Weise auf eine geheime Neigung zum Kriege hätte be-zogen werden können, wurde sorgfältig vermieden, während er aufder andern Seite auf jede Nuance achtete, die eine freundliche Ge-sinnung bekräftigen konnte.

Kurz, er opferte gänzlich den Krieger der Mummerei desNarren. Solche Erscheinungen waren bei den Indianern nichtungewöhnlich: und da Dnncan bereits durch seine Kleidung zurGenüge unkenntlich war, durfte man mit einigem Grund annehmen,er werde sich bei seiner Kenntnis? des Französischen für einen Gauklervon Ticonderoga ausgeben dürfen, der unter den verbündeten undbefreundeten Stämmen umherschwärme.