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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Totems betrifft, so weiß ich nicht, was das ist; wenn eS sich aberin irgend einer Weise ans die indianische Munk bezieht, so darfman bei ihnen gar nicht darnach fragen. Nie erheben sie ihreStimmen, Gott zn vreiscn; nno es scheint, daß sie zu den gottlose-sten Götzendienern gehören."

Da lästert Ihr die Natnr der Indianer. Selbst der Mingobetet nnr den wahren, lebendigen Gott an; nnd ich sag' es zurSchande unsrer Farbe 's ist eine heillose Erfindung der Weißen wenn sie den indianischen Krieger zu einem Anbeter selbstgc-schaffener Bilder machen wollen. Wahr ist es, sie suchen mit dembösen Feinde Frieden zn schließen, wie's Einer mit einem Gegnerthut, über den er nicht Meister werden kann; aber um Gunst undBeistand flehen sie nur den großen und guten Geist an."

Das mag scpn," bemerkte David;aber ich habe seltsame,fantastische Bilder gesehen, womit sie sich bemalen; nnd ihre Be-lmmderung und Sorgfalt für dieselben hatte viel von geistlichemStolze; besonders eines, das noch dazu ein ekelhaftes, unreinesThier vorstcllte."

War es eine Schlange?" fragte schnell der Kundschafter.

Fast so was. Es hatte viel von einer gemeinen, kriechende»Landschildkröte."

Hugh!" riefen die aufmerksamen Mohikaner, in einem Athen«,während der Kundschafter den Kopf schüttelte, mit der Miene einesMannes, der eine wichtige, aber keineswegs erfreuliche Entdeckunggemacht hat. Dann sprach der Vater in der Mundart der Dela-ware» und mit einer Ruhe und Würde, die sogar die Aufmerksam-keit derer fesselten, denen seine Worte unverständlich waren. SeineGeberden waren ausdrucksvoll und mitunter energisch. Einmal hober seinen Arm hoch empor, und als er ihn wieder sinken ließ,schoben sich die Falten seines leichten Mantels bei Seite nnd einFinger blieb ans der Brust ruhen, als ob er durch diese Stellungseine Meinung bekräftigen wollte. Duncan's Augen folgten der