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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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wieder, um die Indianer zu bitten, ihre Feinde ein wenig näherherankommen zu lassen. Endlich schien sein genaues, scharfes Augebefriedigt, erbrachte seine linke Hand unter den Lauf und hob ebendie Mündung langsam empor, als ein Ruf aus Uncas' Munde, deram Buge sah, seinen Schuß abermals verhinderte.

Was gibt es, Junge?" fragte Hawk-eye;dn hast einenHuronen vom Todcsschrei errettet! Hast du Grund dazu gehabt?"

Ilncas wies nach dem Felscnufer, wo ein anderes Kriegscanocihren Weg gerade zu dnrchschneiden im Begriffe war. Offenbarwar jetzt ihre Lage so änderst mißlich, daß es keiner Worte darüberbedurfte. Der Kundschafter legte seine Büchse weg und ergriff dasRuder wieder, während Chingachgook den Bug des Canoe einwenig gegen das Westufer richtete, um die Entfernung zwischenihnen und dem neuen Feind möglichst zu vergrößern. Zugleich drangsich ihnen die Gegenwart der Feinde wieder auf, die in ihrem Rückenwaren und nun ein wildes und frohlockendes Geschrei ausstießcn.Eine so bedenkliche Seene weckte selbst Munro ans seiner Theil-uahmlostgkeit.

Laßt uns den Felsen dort am Lande zu," sprach er mit derMiene eines erfahrnen Soldaten;und mit den Wilden kämpfen'Gott möge mich und alle, die mit mir und den Meinigen verbundensind, davor bewahren, je einem Diener dieser Ludwige wiederzu trauen!"

Wer im Jndianerkrieg gut fahren will," entgcgnete derKundschafter,darf nicht zu stolz seyn, von der Erfahrung der Ein-gebornen zu lernen. Mehr ans Land, Sagamore; wir umsegelndie Schelme, und vielleicht werden sie versuchen weiter ansznholcn."

Hawk-eye hatte sich nicht geirrt; sobald die Huronen sahen, daßder Weg, den sic genommen, den Verfolgten einen Vorsprung ließ,steuerten sie allmählig weniger geradeaus und nahmen immer mehreine schiefe Richtung, so daß die beiden Canoes bald in gleichlau-fenden Linien etwa zweihundert Ruthen von einander fuhren. Jetzt